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[TEST] GOD EATER 2: RAGE BURST

Bereits vor 3 Jahren veröffentlichte Bandai Namco God Eater 2: Rage Burst für die PS Vita. Nun ist das Japan-Rollenspiel in aufgehübschter Form auch für die PS4 erschienen.

Ersteindruck

Wie finden uns in einer düsteren Welt wieder, in der das von uns bekannte Japan von den Agami zerstört wurde, riesige gottgleiche Wesen. Die God Eater stellen die letzte verbliebene Bastion dar, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die Agami zu vernichten.

Das knapp 11 GB große Spiel beginnt mit einem Charakter-Editor, in der wir ganz frei entscheiden können, welches Geschlecht und Aussehen unser Protagonist haben soll. Ist das erledigt, werden wir in mehreren Tutorial-Missionen Schritt für Schritt in die Kampfmechaniken des Spiels herangeführt. Wie bekommen wir vernichtende Kombos hin, wie entlocken wir unseren Gegnern noch mehr Items, wie kontern wir die Angriffe der Feinde – all das lernen wir in den kurzen, spaßigen Tutorial-Missionen.

4 STERNE

Gameplay

Haben wir das schließlich hinter uns gelassen, steht uns die ganze Welt von God Eater 2: Rage Burst offen. Nun können wir uns frei entscheiden, welche der unzähligen Missionen wir als nächstes angehen wollen. Der Schwierigkeitsgrad von God Eater 2: Rage Burst gestaltet sich dabei als überaus einfach und weitestgehend unfordernd, sodass wir uns in der etwa 40 Stunden andauernden Story oftmals unterfordert fühlen. Die Menüs, in denen wir die unzähligen Waffen, Items und Kleidungsstücke verwalten, die wir im Laufe unserer Reise sammeln, gestalten sich dabei als etwas unübersichtlich. Besonders bei den Items und Effektwirkungen fehlen uns die kurzen Beschreibungen, so dass wir uns nie wirklich sicher sein können, was wir uns da gerade eigentlich für einen Zauber anlegen und was dieser bewirkt. Auch an abwechslungsreichen Missionen fehlt es uns mit fortschreitender Zeit leider. Nach wenigen Stunde gewinnt man den Eindruck, God Eater 2: Rage Burst bereits in seiner gesamten Breite erlebt zu haben.

3 STERNE

Multiplayer

Im Spiel können bis zu vier Spieler gleichzeitig online spielen und gemeinsam als Team gegen die monsterhaften Gegner bestehen. Dabei arbeiten wir zusammen und unterstützen uns mit Items und heilen Freunde, wenn diese in Schwierigkeiten stecken. Wer im Alleingang keinen Spaß findet, der kommt mit dem Multiplayer auf seine Kosten, denn da entfaltet God Eater 2 seine ganze Rafinesse.

4 STERNE

Umfang

An Umfang mangelt es dem Rollenspiel wirklich nicht. Die Story und Nebenmissionen werden euch leicht über 50 Stunden an den Controller fesseln. Das Levelsystem der Waffen, sowie die unzähligen Items, Waffen, Kleidungsstücke sind es, die zum Weiterspielen und Sammeln motivieren.

4 STERNE

Grafik / Sound

Wie anfangs erwähnt ist God Eater 2: Rage Burst ein Port der bereits 2013 erschienen PS Vita Fassung, weshalb die Grafik und Technik wahrlich keine Bäume ausreißen und für PS4-Verhältnisse altbacken und unspektakulär wirken. Das fantasievolle Design der Charakter und vorallem der Gegner lässt die grafischen Schwächen teilweise vergessen machen.

Der Soundtrack zeichnet sich durch fetzige Rockmusik aus, die im japanischen Stil gehalten ist, wer Fan solcher Musik ist, wird mit dem Score von God Eater 2 seinen Spaß finden.

2 STERNE

Fazit

God Eater 2: Rage Burst richtet sich eher an Fans von Japano Rollenspielen und Freunde von Animes. Die Story ist kaum der Rede wert und überraschend austauschbar, die Grafik wirkt altbacken und der Schwierigkeitsgrad ist zu leicht gestaltet. Seine Stärken spielt God Eater 2 im Multiplayer aus, wenn bis zu vier Spieler gleichzeitig auf Monsterjagd gehen dürfen, bringt das eine Menge Spielspaß mit sich. Das Sammeln der zahlreichen Waffen und Kleidungsstücke wirkt ebenso motivierend.

Wertung

3 STERNE

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