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[ TEST ] TITANFALL 2

Nachdem PlayStation Spieler auf den ersten Teil bei Titanfall verzichten mussten, kann man endlich mit dem 2. Teil die Welt der Pilots und Titans erleben. Wir haben das Spiel unter die Lupe genommen.

Im März 2014 brachte Respawn Entertainment das erste Titanfall auf den Spielemarkt. Aufgrund der Nutzung der Microsoft Cloud Server erschien der erste Teil nur für die Xbox und den PC. So mussten die PlayStation Spieler ohne dieses Spiel auskommen. Trotz vieler Auszeichnungen und dem fehlenden Singleplayer konnte man bei Titanfall 1 zwar von einem Erfolg sprechen, dieser hielt sich aber in Grenzen.

Mit Titanfall 2 möchte man nun an diesen Erfolg anknüpfen und verpasste dem Spiel einen Singleplayer, veröffentlichte das Spiel auch für die PlayStation 4 und brachte viele Neuerungen in das Spiel.

So schieben wir die Disk in die PlayStation und nach kurzer Zeit scheinen wir auch sofort loslegen zu können. Das Erwachen kommt aber leider erst nach dem Spielstart. Spielintern erfolgt dann die Installation, welche bis zu 45 Minuten andauern kann. Mit 34,31 GB in der Version 1.02 nimmt das Spiel auch relativ wenig Speicherplatz auf der Festplatte ein.

Ersteindrück/Menü

Nachdem wir das Warten der Installation überstanden haben, können wir nun endlich loslegen. Das Menü konnten wir uns schließlich nun lange genug ansehen. Es ist einfach und übersichtlich gestaltet. Es gibt hier nicht viel einzustellen.

So starten wir den Singleplayer um uns mit der Geschichte von Titanfall  2 vertraut zu machen. Es herrscht Krieg in einem Universum und wir versuchen uns im ersten Kapital das Tutorial zu verstehen und machen uns auch mit der Steuerung vertraut. So ballern wir uns durch den Trainingsplatz und bevor wir endlich mit einem Titan losrennen können, werden wir auch schon mitten in das Kriegsgeschehen geschickt und landen auf einem wildfremden Planeten.

Das Menü gibt nicht viel her. Es kann in den Einstellungen nicht viel personalisiert werden, bleibt aber sehr übersichtlich und ansehend. Es geht in Ordnung, hätte aber mehr bieten können. Positiv auffallend ist aber die Pinganzeige und die Verbindung zu den Servern in Frankfurt.

4 von 5 Sterne
4 von 5 Sterne

… jetzt gehts los/ Gameplay

…wenn ehemalige Mitarbeiter von Infinity Ward ein Spiel machen, kommt dabei Titanfall raus. 

Auch wenn man als PlayStation 4 Spieler den ersten Teil nicht erleben konnte, so kommen wir doch recht schnell in das Gameplay rein und die Steuerung orientiert sich an bekannte Shooter wie z.B. Call Of Duty. Diese Handschrift des ehemaligen Call Of Duty Schöpfers Vince Zampella ist deutlich. Damit kommt man aber schnell mit klar und ist gleich mit dabei.

Neu in diesem Genre für den PlayStation 4 Spieler sind hingegen die „Wallruns“. So nehmen wir etwas Anlauf und können über die seitlichen Wände laufen und Hindernisse überwinden. Dies bedarf etwas Übung, vor allem wenn man dabei noch Ziele erledigen will. Hin und wieder ganz nett, aber auf Dauer spielen wir doch einen Ego-Shooter und kein Jump´n´Run Spiel.

Titanfall 2 bringt trotz netter „Wallruns“ nicht viele neue Features im Gameplay mit sich und spielt sich doch irgendwie wie ein bekanntes Call Of Duty. Wer zudem den ersten Teil auf Xbox oder PC gespielt hat, wird wohl gar nichts Neues vorfinden.

4 von 5 Sterne
4 von 5 Sterne

Grafik

Auch wenn Electronic Arts über die Frostbite Engine verfügt, greift man bei Respwan Entertainment auf die Valve Source Engine zurück. Diese kam schon bei Half-Life oder Dota 2 zum Einsatz. Dennoch sieht Titanfall 2 sehr ansehnlich aus, ist aber in unseren Augen leider zu weit weg eines Battlefield 1.

Meckern kann man auf den ersten Blick nicht, aber Gesichter sehen etwas mager aus und bei Licht- und Schatteneffekten kommen sehr schlechte Schwarzwerte zum Tragen und zaubern eher stufenförmige Grautöne auf den Bildschirm. Hier scheint man sich wohl auf die PS4 Pro samt HDR konzentriert zu haben.

4 von 5 Sterne
4 von 5 Sterne

Sound/ Klangkulisse

Wie die Grafik so der Sound. In erster Instanz wird uns ordentlich Krach auf die Ohren gelegt, wir hören Action und auch Stimmen. Räumlichkeit hält sich leider etwas in Grenzen und die Ortung der Gegner geht in Ordnung. Es hätte aber alles etwas präziser sein können. So ganz kann uns der Sound nicht überzeugen, trotz angenehmen Soundtrack.

Egal ob nun mit Headset oder Heimkinoanlage, es macht auf jeden Fall Spass. Zwar fehlt uns der gewisse Kick aber das hätte man sicherlich mit mehr Einstellmöglichkeiten und einer Frostbite Engine besser lösen können.

3 von 5 Sterne
3 von 5 Sterne

Umfang/ Spielangebot/ Langzeitmotivation

Auch Titanfall 2 verfügt über ein vielfältiges Spielangebot. Neben der doch etwas flachen Story wird euch ein Multiplayer geboten. Dabei erinnert uns die Story doch etwas an ein Killzone „Shadow Fall“, Call Of Duty oder eines Red Faction. So richtig imposant und überzeugend kommt die Kampagne nicht rüber. Unser Titan BT wirkt, trotz Stimme des Schauspielers Fahri Yardim,  etwas schwach und fast schon weinerlich.

Wie in allen bekannten Ego-Shootern macht der Multiplayer Titanfall 2 zu einem vollwertigen Shooter. Hier werden euch eine große Auswahl an Spielmodies geboten. Ob man sich nun für die bekannten Modies wie Capture The Flag entscheidet, eher Titans gegen Titans kämpfen will oder gar rein als Piloten gegen Piloten zockt, langweilig dürfte da niemanden werden.

Es gibt ein reichhaltiges Angebot an Waffen und Gadget, die Ausbau- und Entwicklungsstufen sind gegeben und bieten euch Action wie man es gewohnt ist.

Xboxler oder PC Gamer des ersten Titanfall sprechen aber von einem einfachen Abklatsch des ersten Teils. Auch wenn es Neuerungen in Titanfall 2 gibt, so kommen einem die Titans und Karten sehr bekannt vor und bieten somit eigentlich wenig neue Innovationen. Den PlayStation 4 Spieler wird das aber weniger ins Auge fallen, da man hier erstmalig ein Titanfall spielt.

Titanfall 2 ist ein Arena-Shooter und daher zocken nur 6 vs. 6 Spieler im Multiplayer. Titans muss man sich erst erspielen und freischalten, daher könnte für viele das Kräfteverhältnis zwischen Piloten und Titans vom eigenen Skill abhängig gemacht werden. Auch rennen im Multiplayer Bots rum, diese lassen sich aber ebenso abballern wie normale Spieler, bringen aber weniger Punkte und stehen als Lückenfüller da.

Der ungünstige Releasezeitpunkt gemeinsam mit Battlefield 1 machen es schwer, das Spiel gemeinsam mit Freunden zu erleben, da viele doch eher zu Battlefield 1 gegriffen haben. Zudem bietet Titanfall 2 nichts innovatives um es anderen Shootern vorzuziehen. Es wird wenig Langzeitmotivation geboten auch wenn Respawn Entertainment auf einen Season Pass verzichtet und weitere Inhalte alle kostenlos bringen will. Es könnte schnell in der Ecke landen als einem lieb ist.

4 von 5 Sterne
4 von 5 Sterne

FAZIT

Titanfall 2 bringt frischen Wind auf die PlayStation 4 ohne dabei innovativ zu wirken. Ein vollwertiger Shooter mit allen bekannten Spieleelementen. Trotz flacher Kampagne kann man viel Spass im Multiplayer erleben und viele Stunden in diesem verbringen. 

4 von 5 Sterne
4 von 5 Sterne


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