[ TEST ] ARK: SURVIVAL EVOLVED

Die Entwickler Studio Wildcard veröffentlichten am 6. Dezember 2016 ihr Action-Adventure-Survival-Game Ark: Survival Evolved nach monatlanger Verschiebung in der Early-Access-Version auch für die PlayStation 4.  Wir haben das Spiel mal für Euch unter die Lupe genommen.

Zurzeit befindet sich das Spiel in der Early-Access-Phase, was sich auch im Spiel bemerkbar macht. Mehr dazu erfahrt ihr nachher im Test. Die Vollversion soll noch dieses Jahr erscheinen. Ark: Survival Evolved ist nur digital im PlayStation Store erhältlich und dies in 2 Versionen. Die 1. Version ist das Founders Pack für 34,99€, dieses Pack beinhaltet das Grundspiel, ein Bionischen-Gigantosaurus Skin sowie die Mantikor-Rüstung für Mann und Frau. Bei der 2. Version handelt es sich um das Survivors Pack für 49,99€ und beinhaltet das Founders Pack inkl. die DLC Map Scorched Earth. Die Map ist auch einzeln für 19,99€ im PlayStation Store erhältlich. Wir haben das Spiel auf der Standard PlayStation 4 getestet um die Grundbausteine für jeden Spieler zu verdeutlichen. Das Spiel nimmt mit dem aktuellen Patch 1.05 (Server-Version 502.7) 20,01 GB auf eurer Festplatte ein.

Ersteindruck/Menü

Das Spiel startet mit einem Strand Hintergrund wo auf einer Poker-Karte Studio Wildcard drauf steht, gefolgt mit Animationen für Instinct Games, Abstraction Games und der Unreal 4 Engine. Hier nach landet ihr durch das Drücken von der X-Taste in das Hauptmenü des Spiels. Im Hauptmenü angekommen könnt ihr Ark Beitreten (Online-Multiplayer), lokales Spiel, Optionen und Credits (die Mitwirkenden) auswählen sowie euer Feedback zum Spiel abgeben. Unter Optionen könnt ihr die Lautstärke, die Steuerung und vieles mehr anpassen.

4 von 5 Sterne
4 von 5 Sterne

Gameplay

Ihr habt 2 Möglichkeiten zur Auswahl, wie ihr das Spiel beginnt. Die 1. Möglichkeit besteht darin das ihr einen von den Entwicklern bereitgestellten Servern mit 69 anderen Spielern beitritt und auswählt ob ihr lieber PvP oder PvE spielen möchtet. Die 2. Möglichkeit ist, das ihr ein lokales Spiel auf eurer PlayStation 4 erstellt, wo ihr auch Einstellungen vornehmen könnt und zu zweit im Split-Screen spielen könnt. Habt ihr euch entschieden, könnt ihr nach einer Laden-Sequenz euren Charakter erstellen und erwacht an einem Strand. Ihr geht somit auf Nahrung und Ressourcen-Jagd, denn Ark ist ein Überleben-Game und unten rechts am Bildschirm seht ihr euren Lebens-Zustand. Leider verzichtet das Spiel auf Spiel-Hilfen bzw. ein Tutorial und ist somit etwas kompliziert und frustrierend. Somit müsst ihr selbst überlegen wie ihr überlebt

4 von 5 Sterne
4 von 5 Sterne

 

Grafik

Ark: Survival Evolved wird in 1080p HD dargestellt. Das Spiel läuft mit der Unreal 4 Engine und kommt der Realität fast nah. Das Spiel bietet schöne Lichteffekte, wenn zum Beispiel die Sonnenstrahlen durch die Blätter brechen. Außerdem läuft die FPS flüssig. Allerdings wirken Objekte in der Ferne etwas verwaschen oder tauchen erst später auf. Manche Dino-Animationen wirken auch leicht abgehackt.

4 von 5 Sterne
4 von 5 Sterne

Sound

Ark: Survival Evolved ist mit dem Dolby Digital-Sound 5.1 ausgestatt und kommt somit mit einem Headset realistisch rüber. Ihr hört wie realistisch das Wasser, die Tiere/Dinos und die Geräusche eures Charakters klingen. Wenn euch in ein Dino verfolgt, kommt auch eine Jagd-Musik. Außerdem könnt ihr im Option-Menü die Gesamt-, SFX-, Musik- und Sprach-Lautstärke anpassen.

5 von 5 Sterne
5 von 5 Sterne

Umfang/ Spielangebot/ Langzeitmotivation

Ark: Survival Evolved bietet euch einen Online-Multiplayer mit bis zu 70 anderen Spielern und ein lokales Spiel mit Split-Screen-Möglichkeit. Im Online-Multiplayer könnt ihr auswählen ob ihr lieber PvE oder PvP spielen wollt. Es ist außerdem schwer sich unter Freunden gegenseitig zu finden, da auf eurer Karte eure Position nicht markiert wird. Aber erstmal müsst ihr euch auf den selben Server kommen und dies kann einige Minuten dauern, da die Server komplett immer voll sind. Wenn ihr eure Server-Nummer gemerkt habt, verfällt ihr im Schlaf und startet dort wieder, wenn ihr auf den richtigen Server seid, wo ihr auch aufgehört habt.

Im lokalen Spiel könnt ihr alleine auf eurer PlayStation 4 oder im Split-Screen mit einer Person im selben Raum spielen. Bevor ihr euren Charakter erstellt und die Map betritt, könnt ihr einige Einstellungen vornehmen. Außerdem könnt ihr im lokalen Spiel auch Entwickler-Codes verwenden um euch zum Beispiel unsterblich, unsichtbar zu machen oder Dinos direkt zu euch zu erschaffen und sie zu zähmen, reiten oder zu killen.

Außerdem merkt man auch das sich das Game noch in der Early Access Phase befindet, da es noch nicht komplett in deutsch lokalisiert wurde und an einigen Stellen noch in englischer Sprache geschrieben wurde. Leider fehlt auch ein Tutorial bzw. Spiel-Hilfen, somit wird am als Neuling ins kalte Wasser geworfen und man muss sich alles selbst beibringen oder sich im Internet schlau machen. Wenn man das Spielprinzip einmal raus hat, ist das Spiel eigentlich auch ganz einfach. Wenn ihr sterbt, verliert ihr all eure Ressourcen.

4 von 5 Sterne
4 von 5 Sterne

FAZIT

Studio Wildcard brachte mit Ark: Survival Evolved ein geniales Überlebens-Spiel für Dino-Fans und für Spieler die Geduld haben um das Spiel zu verstehen, denn ihr müsst viele Sachen erst ausprobieren um das Spielprinzip zu verstehen. Leider hat das Spiel eine fehlerhafte Lokalisierung und einige Bugs. Wir hoffen das Studio Wildcard sie bis zur Vollversion aus der Welt schaffen. Das Spiel motiviert aber auch, wenn man durch Level-Ups sein Charakter verbessern kann und neue Dinge herstellen kann.

4 von 5 Sterne
4 von 5 Sterne

Ark: Survival Evolved ist seit dem 6. Dezember 2016 für die PlayStation 4 erhältlich. Die Xbox One-Version erschien am 15. Dezember 2015 und am 3. Mai 2015 für dem PC.


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12 Kommentare zu “[ TEST ] ARK: SURVIVAL EVOLVED”

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