[ TEST ] NIER: AUTOMATA

Nier: Automata ist der indirekte Nachfolger des 2010 erschienen Nier, welches durch Spieleliebhaber zum Kultspiel avancierte. Nun wollen Schöpfer Yoko Taro und Platinum Games den vielgelobten Erstling noch übertreffen. Ob Nier: Automata ein Must-Have ist, klären wir im Test

Einführung

Nier: Automata verfrachtet uns in eine düstere Zukunft. Die Erde wurde von roboterhaften Aliens überfallen, die das Leben auf dem blauen Planeten fast vollständig ausgerottet haben. Die letzten Menschen haben sich ins All gerettet und arbeiten seitdem daran, ihre Heimat zurückzuerobern. An dieser Stelle kommen wir ins Spiel. Wir übernehmen die Rolle der Androidin 2B, die durch ihren Gefährten S9 tatkräftig unterstützt wird.

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 Die Story des etwa 48 GB großen Rollenspiels gestaltet sich dabei als überraschend vielschichtig und philosophisch. Als wir die Erde betreten und ihre Maschinenbewohner näher kennenlernen, stellen wir fest, dass die ein Leben als Mensch nacheifern und ihr Dasein als künstliche Maschine nicht länger hinnehmen möchten. Das stellt auch unsere beiden Protagonisten und Androiden 2B und S9 vor die Frage: Wie viel Mensch steckt eigentlich in mir?ier: Automata verfrachtet uns in eine düstere Zukunft. Die Erde wurde von roboterhaften Aliens überfallen, die das Leben auf dem blauen Planeten fast vollständig ausgerottet haben. Die letzten Menschen haben sich ins All gerettet und arbeiten seitdem daran, ihre Heimat zurückzuerobern. An dieser Stelle kommen wir ins Spiel. Wir übernehmen die Rolle der Androidin 2B, die durch ihren Gefährten S9 tatkräftig unterstützt wird.

5 STERNE
5 von 5 Sterne

 

Gameplay

Nier: Automata ist ein Action-Rollenspiel von der rasanten Sorte. Wir können uns immerzu mit zwei Schwertern gleichzeitig ausstatten. Zusätzliche Feuerkraft bekommen wir durch unseren fliegenden Hilfsroboter, „Pot“ genannt, durch den wir unsere mechanischen Gegner auch aus der Ferne aufs Korn nehmen können. Die Nahkämpfe gehen dabei locker-flockig von der Hand und sind eine absolute Augenweide. In rasant-schnellen Kombos zerschmettern wir unsere Feinde. Blocken wir einen Angriff erfolgreich, haben wir durch einen gut getimten Angriff die Gelegenheit, zu einem mächtigen Konter anzusetzen. Dass mit Platinum Games echte Meister ihres Fachs am Werk sind, ist bei Nier: Automata deutlich zu spüren, so zeichnet sich das japanische Studio auch schon für die beiden Action-Kracher Bayonetta und Metal Gear Rising aus.

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Glänzen kann Nier: Automata vor allem mit seiner abwechslungsreichen Spielweise und den geschickten Einsätzen verschiedener Kameraperspektiven. Im einen Moment schnetzeln wir uns noch in der 3rd Person Perspektive durch die Gegnerreihen, schon schwenkt die Kamera von uns Weg und das Spielgeschehen verwandelt sich in einen Sidescrolling-Shooter, in dem wir den zahlreichen Geschossen der Gegner geschickt ausweichen müssen. Solch dynamisch eingestreuten Kämpfe gibt es immer wieder und werten das Gameplay ungemein auf.

Wie es sich für ein Rollenspiel gehört, haben wir zahlreiche Möglichkeiten, unsere Erfahrungspunkte in neue Items zu investieren. Wir können sowohl unsere Waffen, als auch unseren Pot-Roboter und 2B selbst mit neuen Fähigkeiten ausstatten. Doch der Speicher von Androidin 2B setzt uns hier Grenzen. Denn unendlich viele Fähigkeiten dürfen wir nicht ausrüsten. Sobald unser Speicher das Maximum erreicht hat, müssen wir Prioritäten setzen.

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Immer wieder treffen wir im Spielverlauf auf große Boss-Gegner, denen wir uns stellen müssen. Diese gestalten sich nicht selten als recht fordernd und sind grandios gestaltet. Falls wir einmal das Zeitliche segnen, bleibt unsere leblose Androidenhülle zurück und wir erscheinen als frisches Exemplar am letzten Checkpoint wieder. Besonders praktisch: wenn wir möchten, können wir unser verstorbenes Vorgängermodell wiederbeleben, welches anschließend als KI-Freund an unserer Seite kämpft.

5 STERNE
5 von 5 Sterne

Grafik

Die Spielwelt von Nier: Automata besteht aus sehr weitläufigen und offen begehbaren Leveln, die durch ihre Abwechslung glänzen. Bewegen wir uns anfangs noch durch eine Fabrik, setzen wir im späteren Spielverlauf unseren Fuß auch in eine von pflanzen überwucherte Großstadt oder schwitzen in der Gluthitze einer Sandwüste. Die eigentlich hübsch anmutenden Level kranken allerdings an eine detailarme Grafik, welche absolut nicht mehr zeitgemäß ist. Auch die Texturen wirken größtenteils matschig und unschön. Dass es auch deutlich schöner geht, hat zuletzt Horizon Zero Dawn bewiesen.

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Der miesen Grafik zum Trotz, läuft das Spiel auch auf der Standart-PS4 in butterweichen 60 Bildern pro Sekunde und einer Auflösung von 900p. Besitzer einer PS4 Pro bekommen 1080p Full-HD Auflösung und einige aufgehübschte Lichteffekte als Sahnehäubchen. Einen 4K-Modus hat Nier: Automata leider nicht zu bieten.

3 STERNE
3 von 5 Sterne

Sound

Die Sprachausgabe ist in Englisch gehalten. Deutsch wird lediglich als Untertitel angeboten. Die Sprachausgabe ist dabei sehr passend gewählt und unterstützt die tollen Dialoge ganz hervorragend. Der Soundtrack von Keiichi Okabe ist ein absolutes Meisterwerk und geht zu jeder Zeit ins Ohr und ins Herz. Wie auch schon sein Vorgänger, wartet Nier: Automata mit einer starken musikalischen Untermalung auf, die auch außerhalb des Spiels für Gänsehaut sorgt.

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5 STERNE
5 von 5 Sterne

Umfang

Für einen Spieldurchlauf werdet ihr leicht 30 Stunden benötigen. Aber an dieser Stelle endet Nier: Automata keineswegs. Kaum ein Spiel besitzt einen so hohen Wiederspielwert wie Nier: Automata. Dafür sorgen nicht nur die insgesamt 12 verschiedenen Enden, auch ganze Levelabschnitte, Dialoge und Bosskämpfe unterscheiden sich von Spieldurchgang zu Spieldurchgang. Außerdem hilft ein wiederholtes Durchspielen dabei, die tiefgründige und vielseitige Geschichte zu verstehen.

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5 STERNE
5 von 5 Sterne

Fazit

Nier: Automata besticht durch schnelle Kampfmechaniken, die einfach immer cool aussehen und jederzeit einfach von der Hand gehen. Die Anpassungsmöglichkeiten sind vielfältig und die Story der beiden Androiden B2 und S9 einfach schön und facettenreich. silver-awardDer Soundtrack geht unweigerlich ins Ohr und gehört wohl zur bisher besten Spielevertonung im angebrochenen Jahr 2017. Die Bosse und die immer wieder innovativ eingesetzten Kameraperspektiven sorgen für jede Menge Spielspaß.

Nier: Automata ist ein absolutes Action-Rollenspiel-Highlight


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