GAMESTOP – Umsatzverlust führt zu hunderten Filialschließungen

Der Ruf des Videospiele-Händler GameStop ist bei vielen Spielern bekannt. Neben überzogenen Preisen für Neuware und schlechte Preise für gebrauchte Ware ist GameStop eher keine Empfehlung wert. Dies zeigt sich nun im Umsatz.

GameStop ist der weltweit größte Händler für Videospiele und anderes kleines Zubehör für Gamer. Wie nun CEO Paul Raines mitgeteilt hat, ist der Umsatz vor allem im Bereich der Spiele weltweit um über 13 Prozent gesunken. Alleine in den USA verbuchte man einen Umsatzrückgang von über 20 Prozent. Dies ist sehr viel, wenn man bedenkt, dass man so nun noch auf 3.05 Mrd US-Dollar Umsatz kommt.

So wird GameStop von seinen über 7500 Filialien über 225 davon schliessen.  Damit reagiert man neben dem Umsatzrückgang auch auf den Einbruch des Aktienwertes von 31 Prozent. Der Wert liegt aktuell unter 20 Euro. Im Vergleich zum Vorjahr lag die Aktie bei 29 Euro.

Aber auch positive Umsätze konnte GameStop verbuchen. So legte man beim Merchandise satte 27 Prozent zu und wird demnächst 35 neue Filialien eröffnen wo Merchandise ganz im Vordergrund stehen wird. Dazu werden neben T-Shirts, Figuren und anderes angeboten werden. Ein Toy´s´Rus für Gamer ?!

Die Zukunft sieht bei der aktuellen Lage nicht rosig aus. Neben massiven Beschwerden von Mitarbeitern, dessen Arbeitsentlohnung- und Verhältnisse, überzogenen Preisen für neue Spiele sowie die schlechten Ankäufspreise für gebrauchte Disc-Spiele muss sich der amerikanische Videospielehändler eine neue Philosophie ausdenken um nicht gänzlich den absteigenden Aktienkurs zu halten.

Die Idee mit den Merchandise-Filialien wird sicherlich gut ankommen, vielleicht ein guter Weg für europäische Gamer um endlich ohne große Umwege an die exklusiven Klamotten & Co zu den Spielen heranzukommen.


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