[ TEST ] THE TOWN OF LIGHT

Wired Productions brachte am 6. Juni 2017 das psychologischen Adventure The Town of Light auch auf die PlayStation 4. Wir haben uns das Spiel mal unter die Lupe genommen.

16 Monate nach dem PC Release erschien The Town of Light am 6. Juni 2017 auch für die PlayStation 4. Wir haben das Spiel auf der Standard PlayStation 4 getestet um die Grundbausteine für jeden Spieler zu verdeutlichen. Das Spiel nimmt mit dem aktuellen Patch 1.02 13,07 GB auf der Festplatte ein.

Ersteindruck/Menü

Das Spiel startet mit den LKA.it, Wired Productions und The Town of Light Logos an einem Sternenhimmel. Nachdem wir eine beliebige Taste gedrückt haben kommen wir auch ins Hauptmenü. Wenn wir zum ersten Mal im Hauptmenü sind können wir die Helligkeit, Sprache, Stimme und Untertitel anpassen. Im Hauptmenü gibt es folgende Menü-Punkte:

  • Letztes Kapitel: Hier gelangen wir zum zuletzt gespielten Kapitel.
  • Mit Start starten wir ein neues Spiel.
  • Unter Kapitel können wir die einzelnen Kapitel auswählen, wenn wir sie durchgespielt haben.
  • Optionen: Hier stehen uns Einstellmöglichkeiten wie Y-Achse umkehren, Mauszeiger zeigen, Lautstärke, Helligkeit, Sprache, Stimme, Untertitel, Vibration und Kameraempfindlichkeit zur Auswahl.
  • Bei Credits können wir den Abspann des Spiels und somit die Mitwirkenden anschauen.
  • Bei Renée’s Tagebuch können wir die einzelnen Seiten, wenn wir sie im Spiel gefunden haben, aus ihrem Tagebuch lesen.
4 von 5 Sterne

Gameplay

In Town of Light spielen wir durch die Augen von Renée, einem 16-jahrigen Mädchen, das unter den Symptomen einer psychischen Krankheit leidet. Auf der Suche nach Antworten auf die Fragen ihrer Vergangenheit erforschen wir den Ort, an dem sie den Großteil ihrer Kindheit verbracht hat. Das Spiel basiert auf umfassender Recherche und wahren Begebenheiten, die das Fundament dieses handlungsgetriebenen, psychologischen Abenteuers in der Ego-Perspektive liefern, das in der Volterra Nervenheilanstalt in der Toskana, Italien spielt. The Town of Light ist ein Walking-Simulator wie „Everybodys Gone to the Rapture“ sowie „What Remains of Edith Finch“, in dem wir uns durch sowie um die Anstalt bewegen, mit einigen Objekten interagieren können, uns Horror-Momente bietet  und mit wenig bis gar keiner Hilfe Rätsel erledigen müssen. Die Handhabung der Controller-Steuerung ist leicht gehalten, so können wir uns mit dem linken Analog Stick fortbewegen, mit dem rechten Analog-Stick die Kamera drehen sowie mit der Dreieck-Taste die Erlebnisse, Renées Tagebuch, Erinnerungen und das medizinische Archiv lesen bzw. anschauen. Beim Drücken der X-Taste interagieren wir mit den Objekten.

5 von 5 Sterne

Grafik / Sound

The Town of Light wird mit der Unity 3D Engine in 1080p auf der PlayStation 4 wiedergegeben. Im Gegensatz wie die PC Version enthält die neu veröffentlichte The Town of Light überarbeitete Texturen, einem überarbeitetem Interface und weiteren Features. Es gibt zudem neue Zwischensequenzen und historischen Dokumente.

Das Spiel wurde komplett in deutscher Sprache von den Youtubern Pandorya und Gronkh synchronisiert und beinhaltet einen packenden Soundtrack. Falls euch die Stimmen der beiden Youtuber nicht gefällt könnt ihr die Audio-Sprache auch auf italienisch oder englisch einstellen und mit deutschen Untertitel spielen.

4 von 5 Sterne

Umfang/ Spielangebot/ Langzeitmotivation

The Town of Light basiert auf einen real existierenden, detailgetreu nach gestellten Ort in Italien, die Nervenheilanstalt „Ospedale Psichiatrico di Volterra“. Das etwas andere Horror-Spiel hat eine Spieldauer von 3 bis 5 Stunden mit 15 abwechslungsreichen Kapiteln, einige Kapitel haben auch unterschiedliche Geschichten, je nachdem wie man seine Entscheidung getroffen hat. Da es einige Kapitel mit mehr als 1 Lösungweg gibt, empfiehlt es sich das Spiel 2 bis 4 weitere male durchzuspielen. Die Rätsel sind nicht schwer, so mussten wir zum Beispiel eine alte Waschmaschine in Gang setzen und in einem Labyrinth den Ausgang finden.

4 von 5 Sterne

FAZIT

The Town of Light bringt uns eine packende aber auch verstörte Geschichte mit einen grandiosen Soundtrack. Die Grafik konnte uns ebenso überzeugen wie die Geschichte selbst. Wir können euch empfehlen das Spiel zu spielen, wenn ihr auf Walking Simulatoren steht. Es ist nach Everybody’s Gone to the Rapture eines der besten Walking Simulatoren und bringt auch einige Horror-Momente. Etwas kurz, dafür ein Erlebnis der anderen und besonderen Art. 


The Town of Light erschien am 6. Juni 2017 unter anderem für die PlayStation 4.


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