BATTLEFIELD HARDLINE – Beta, unser erster Eindruck

Battlefield Hardline oder Hardline Battlefield, man kann es drehen wie man will, alleine an dem Titel wird sich so mancher gestört fühlen.

Optisch kommt die zweite Beta von Hardline im Style von Battlefield 4 daher. Auch der gesamte Aufbau erinnert stark an ein Battlefield 4, auch wenn Visceral hier Worte tätigte, man habe seine eigene Handschrift mit eingebracht.

Battlefield 4 Spieler können sich aber nicht über Orientierungsschwierigkeiten oder ein unübersichtliches Menü beklagen. Auch Neueinsteiger kommen ohne Probleme von einem Menüpunkt zum anderen. …bis zum Serverbrowser, da spinnt wohl die Maschinerie noch. Da gezielt einen Server zu finden, mit dem gewünschten Spielmody, …und dann noch die richtige Region (Europa) erwischen, tja…da geht selbst schnelles Spiel besser und man landet dann aber irgendwo auf Servern von Asien oder US-West. Auch wenn man über seine Freunde joinen will, geht mal nix, die werden zwar angezeigt, wer wo spielt, aber es hackt gewaltig.


Im Spiel selber, …kommen wir erstmal zur Playstation 4. Remote Play mit der Battlefield Hardline Beta auf der PS Vita funktioniert. Das hat bei der ersten Beta noch nicht funktioniert. Aber das war auch schon das einzige für den Playstation 4 Spieler. Weder Touchpad, noch Pad-Speaker finden eine Anwendung. Das Touchpad bleibt wie gewohnt ein riesiger Battlelog-Button.


Das Spiel selber bietet verschiedene Spielmodies. Wieder mit dabei der Heist-Modus. Banküberfall wie wir es schon längst bei GTA 5 gewünscht haben. Beide, Verbrecher und Cops stürmen eine Bank, Wände können gesprengt werden, aber nur die angezeichneten. So beginnt ein wildes Geballere in der Bank, umgeben von Gammlern von Snipern die einen gleich am Spawnpunkt weghaben können. Im Inneren ergibt sich dann das Spiel. Uns persönlich hat der Heist-Modus in der ersten Beta besser gefallen, da wo man die Geldtransporter überfallen hat, auf offener Strasse.

Der neue Hotwire-Modus bietet dann etwas für Freunde von Need for Speed. Nur leider fahren sich alle Fahrzeuge gleich, eher wie Seifenkisten oder Schuhkartons. Einen Unterschied in der Handhabung oder das direkte Gefühl wie in einem NfS fehlt leider. So fährt man hier Punkte ein ohne einen einzigen Schuß abgeben zu müssen, Nagelketten oder Polizeisperren gibt es nicht. Wahnsinnige Stunts, tja…auch auf die muss man wohl verzichten. Die Map ist sehr langweilig. Eine actionbeladene Verfolgungsjagd wie in den Trailern, ergibt sich leider nicht. Man spielt irgendwo in der Wüste, im Radio duddelt so eine lizenzierte „Gängster-Action“ Musik und stört den eigentlichen Spielverlauf. Kann man aber im Menü ausschalten. Man hätte hier vielleicht mal Michael Bay anrufen sollen und um Rat bitten sollen. Er weiß wie man Verfolgungsjagden gestaltet, wir empfehlen Visceral mal Filme wie The Rock, Die Insel oder Bad Boys.

Battlefield Hardline bleibt nichts weiter als ein riesiges Add-On für Battlefield 4. Erinnert uns etwas an Battlefield Bad Company Vietnam. Das bot aber wenigstens noch was.

Die Bugs sind genauso vorhanden wie in Battlefield 4, Server-Browser, fehlender Ping oder Regionfilter, mangelhafte Hitbox. Der Netcode ist nicht besser aber auch nicht schlechter. Das Menü eine Kopie, die Ränge, Auszeichnungen samt Battlepacks bieten nichts Neues. Das Gameplay und die Idee passen, aber das war es schon.

Hardline wird es schwer haben zu beweisen, man ist ein würdiges Battlefield ohne ein Battlefield zu sein. Cops und Drogenkrieg reichen nicht aus um einen neuen Schooter machen zu können.

Wir werden aber bis Sonntag weitere Tests tätigen.

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