DRIVECLUB – erstes Fazit

Driveclub kam nun mit einem Jahr Verspätung auf die Playstation 4 und bringt uns das erste würdige Rennspiel für die Next-Gen Konsole.

Die internationale Bewertungen für das Spiel Driveclub sind auch schon raus. Für uns etwas unverständlich wie man ein Spiel bewerten kann. Innerhalb einer Woche hat wohl kaum ein Spiele-Magazin oder andere Online Redaktionen das Spiel komplett durchgespielt und ist in den vollen Genuß der online und sozial Funktionen gekommen.

Driveclub bringt uns in der Vollversion satte 50 Boliden mit. Die Rennstrecken sind reine Fantasiekurse und es fehlen hier die wahren und realen Rennstrecken. Driveclub ist halt kein Real-Racing-Game, sondern der Hauptpunkt liegt in dem zusammen spielen, im Team, im Club Rennen zu gewinnen und andere herauszufordern.

Durch die mässig erreichbaren Server ist wohl kaum einer in den vollen Genuß des „Sozialen Mittelpunkts“ gekommen und musste sich erstmal mit den Single-Herausforderungen begnügen.

Die Rennstrecken mit ihren Herausforderungen beziehen sich auf kleinere Rundkurse, Drifts, Route A2B mit kleineren Strecken bezogen Zielen zur Erfüllung. Alle samt sehen erstmal mehr als nur schick aus. Kreativität und eine Menge Fantasie so nah wie möglich an der wirklichen Natur. Jedenfalls ein „Hingucker“. Naturfreunde kommen hier voll auf ihre Kosten. Landes typisch gestaltet von Kanada bis Schottland. Tag und Nachtwechsel gibt es auch und die Strecken werden dabei nachts mit roten Lampen am Strassenrand ausgeleuchtet.

15396230066_ae40d9dc5c_bDie Autos wurden mit mehr Kameras ins Spiel gebracht als bei Gran Turismo und wirken echt und wie ein Foto. Realistisch nachgestaltete Cockpits bringen euch direkt hinter das Lenkrad. Leider haben nicht alle Instrumente im Cockpit eine Funktion. Uhr, Temperatur, Öl oder Turbolader sowie Tankanzeige bleiben steif in der Position. Bei dem ganzen grafischen Effekten vermissen wie Ausstattungen wie das effektvolle Xenonlicht. Unverständlich das ein Ferrari oder gar Bentley hier ganz normales H4 Licht hat. Auch eine Hupe oder Fernlicht vermissen wir.

Die Gegner, im ersten Bezug die KI-Computergegner, scheinen 8175flK3cbL._SL1500_allesamt „Need for Speed – Cops“ zu sein. Faires, sportliches oder gar logisches Fahren ist bei denen nicht vorhanden. So wird mehr gerammt, ins Heck gedonnert oder mit der Brechstange durch Kurven gefahren als Rad an Rad Duelle. Das ist wohl der grösste Kritikpunkt in diesem Spiel. Evolution Studio muss da unbedingt noch patchen. Es ist nämlich eher ein Frust, wenn man dauernd Minuspunkte und Strafen kassiert für das Fehlverhalten der KI. Auch tragisch wenn man kurz vor Ziel durch den Gummibandeffekt eingeholt und von der Strecke gedreht wird.

FAZIT:

Netter Racer in dem das eigentliche Drive together, win Together durch die fehlenden Server noch nicht machbar ist. Schick ist es allemal, aber Grafik ist für ein Spiel nicht alles. Sportlich interessierte Gamer sollten eher auf Projekt Cars setzen. Auf jedenfall die PSN+ Version, falls sie noch kommt, testen.

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