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GAMESTOP – meldete im dritten Quartal fast eine halbe Milliarde Dollar Verlust

Der amerikanische Videospiele-Händler verzeichnete im dritten Quartal des Jahres 2018 fast eine halbe Milliarde Dollar Verlust. Dies wurde nun aus einem Finanzbericht bekannt. Mit satten 488,6 Millionen US-Dollar steht das Unternehmen nun in der Kreide. Trotz der guten Zuwächse durch erstklassige Spiele wie Call Of Duty Black Ops 4, Red Dead Redemption 2 oder Marvel´s Spider-Man und weiteren Zuwächsen im Verkauf von Konsolen und Hardware, macht der amerikanische Videospiele-Händler massive Verluste. Diese sind in erster Linie im Bereich der gebrauchten Spielen zu verzeichnen, dass gab Chief Operating Officer und Chief Financial Officer bei GameStop, Rob Lloyd, bekannt:

„Die Software-Verkäufe profitierten insbesondere von einer überzeugenden Titelauswahl im Vergleich zum Vorjahr, darunter die Stärke von Red Dead Redemption 2 und Spider-Man sowie die frühere Einführung von Call of Duty imVergleich zum Vorjahr. Wir sind besonders mit unserer Leistung im Oktober zufrieden, einem Monat, in dem The NPD Group bekannt gab, dass die physische Videospielindustrie in den USA um 46% gewachsen ist, während unsere physischen Videospielumsätze in den USA die Branche übertrafen und um 63% zulegten.“

Die Verluste sind auf den Ankauf und Wiederverkauf von gebrauchten Spielen zurückzuführen. Die Verluste sind höher als das Unternehmen erhofft hatte. Dabei wissen Spieler in Deutschland schon lange, dass man seine durchgespielten Games nicht bei GameStop in Zahlung geben brauch. Zum einem zahlt GameStop nur sehr wenig und die preislichen Unterschiede zwischen einem gebrauchten und einem neuen Spiel liegen fast auf einer Höhe. Laut unseren persönlichen Erfahrungen kann GameStop schon lange nicht mehr mit dem deutschen Internetversandhandel mithalten. Da spielen Händler wie Gamesflat oder amazon schon fast in einer eigenen Liga. Zudem wächst auch der Markt bei digitalen Verkäufen von Spielen, was einen Wiederverkauf im deutschen Einzelhandel unmöglich macht. Weiter dürften die immer wiederkehrenden Angebote im hauseigenen Store bei PlayStation 4 und Xbox One wohl eher die Spieler ansprechen, statt es „überteuert“ gebraucht zu erwerben.

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