Kommentar – „Destiny“ zu den ersten internationalen Testwertungen

Destiny ist seit Dienstag das Spiel was dem einen oder anderen die Nacht zum Schlafen verkürzt. So erlauben sich die grossen Kritiker und Tester  das Spiel zu bewerten.

So voller Begeisterung zeigen die Herren Tester sich dann wohl doch nicht. Die Rede ist von Eintönigkeit, nur ein Ego-Shooter, lahme Story sowie das immer gleiche Gameplay. Destiny kann die hohen Erwartungen nicht erfüllen ! Die Bewertungen schwanken hier bei schwachen 60igern bis zu maximalen 80iger Prozentanteilen. Der Hit oder gar Überflieger ist es damit nicht.

So muss man sich fragen, wie und mit welchen Kriterien das Spiel bewertet wurde ? Es hat den Anschein, da wird einem die Hülle samt Spiel in die Hand gedrückt, „bewerte mal !“ .

71PWn-lnkKL._SL1123_Dabei folgt Destiny einem anderen Aspekt, wer das Spiel alleine erlebt, dem kann schnell langweilig werden. Es ist ein Spiel mit Ko-Op Funktion für das gemeinsame Spielerlebnis mit seinen Freunden. Erst hier entwickelt Destiny sein Potenzial und bringt den wahren Spielspass.

Grafisch kann Destiny auf der Playstation 4 überzeugen, das Gameplay geht leicht von der Hand und auch Features wie Remote Play funktionieren top. Als störend sind sicherlich die etwas langen unangenehmen Ladezeiten zu nennen, das war es dann aber auch. Destiny ist ein Spiel wo man sich nicht über „Noobs“ und Camper“ aufregen muss. Wo das Teamplay mehr in den Vordergrund rückt, die Spielewelt riesig und dennoch abwechslungsreich gestaltet ist.

Die niedrigen Testwertungen sind aus unserer Sicht unberechtigt, da haben die Herren Kritiker und Tester wohl nicht von der Front berichtet, sondern einfach mal drauflos getippt. Klar bietet Destiny noch viel Raum nach oben, aber andere Spiele wie Watch Dogs haben das auch. Es läuft aber, Destiny, es gibt keine kuriosen Hitmarker ala Battlefield 4, keine langweiligen Maps oder nervende Mitspieler.

Destiny hat es drauf zum Spiel des Jahres benannt zu werden. Eine schwache 90iger Bewertung ist jedenfalls drinn. Technik, Gameplay und Umfang überzeugen, Spielspass kann niemals bewertet werden, man muss ihn selbst erleben und solange ein Spiel Spass macht ist es immer Top. Wenn man dann noch seine Freunde mit einbinden kann, wird der Spielspass noch erhöht.

Nimmt man nun die ersten internationalen Testwertung der Ego-Shooter und fängt an die Spiele wie Battlefield 4 , CoD Ghost, Killzone und Destiny miteinander zu vergleichen, so kommen einem nur Fragezeichen auf. Da erhält Battlefield eine Topbewertung obwohl es technisch ein Ruin ist, CoD ausgelutscht ist und Killzone nicht als  Überflieger daher kommt. Dann soll Destiny schlechter sein in der Gesamtbewertung ?

Was meint ihr dazu ?

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