PLAYSTATION NETWORK – die Entwicklung des Meldesystem seit 2016

Sony hat ein detailierten Bericht über die Evolution des PlayStation Network Meldesystems veröffentlicht, um euch einen besseren Überblick zu verschaffen.

Im Zuge der Einführung der „Spielzeit”-Option mit dem neuesten Systemsoftware-Update 5.5 – und als Teil einer Reihe monatlich erscheinender Artikel – informieren Sony euch darüber, wie ihr euch sicher durchs PlayStation Network bewegen könnt.

Insbesondere wollen wir die Funktionsweise der Meldefunktionen erläutern, mit denen ihr uns genauer als je zuvor mitteilen könnt, welche Nutzerinhalte ihr nicht im PSN sehen wollt.

Vorgeschichte

2016 haben Sicherheits- und Moderationsteams die Meldeoptionen, die Spieler im PSN haben, genau unter die Lupe genommen.

Ihr erinnert euch vielleicht daran, wie diese Optionen zu PlayStation 3-Zeiten ausgesehen haben (siehe unten); damals verwendeten Sony den Begriff „Beschwerde”. Sie erfüllten ihren Zweck, waren aber entsprechend ein Ergebnis der damaligen Zeit.

TITLE

Für die PlayStation 4-Generation und die umfassenden sozialen Funktionen, die sie mit sich gebracht hat, empfanden Sony die Meldefunktion als nicht mehr zeitgemäß.

Um ein möglichst genaues Bild der aktuellen Situation zu erhalten, nahmen sie eine dreigeteilte Analyse vor:

  • Eine ausführliche Auswertung von PSN-Nutzermeldungen – was habt ihr gemeldet, weshalb und wo?
  • Die Beschaffung von Informationen über aufkommende Trends (sowohl im Online-Gaming als auch in den sozialen Medien) – gibt es Ideen oder Inspirationen, die Sony zur Verbesserung der Funktionen nutzen können?
  • Und schließlich haben wir Stimmen unserer Nutzer in den offiziellen PlayStation-Foren und aus der Betaspieler-Community eingeholt, um sicherzustellen, dass ihre Ergebnisse mit euren Vorschlägen übereinstimmen.

Lösung

Die finale Version, die Sony ursprünglich mit Systemsoftware-Update 4.00 herausgebracht haben, besaß einige herausragende Funktionen:

  • Mit einer größeren Auswahl an Begründungen konnten Spieler ihre Meldungen wesentlich genauer gestalten.
  • Durch Bereitstellung von Informationen zur Funktionsweise von Meldungen machten Sony deutlich, wann welche Option genutzt werden muss und dass jede erhaltene Meldung von einem Menschen überprüft wird.
  • Durch neue Optionen haben sie eine schnelle Lösung eurer Probleme ermöglicht, zum Beispiel durch leichtere und intuitivere Wege, um andere Spieler zu blockieren, mit denen ihr (aus welchem Grund auch immer) nicht kommunizieren möchtet.
TITLE
  • Sie haben sogar ein Feld zur freien Texteingabe hinzugefügt, damit ihr Probleme in eigenen Worten beschreiben könnt.

Etwa zur selben Zeit haben Sony außerdem Systemnachrichten für Meldungen eingeführt, um euch erst wissen zu lassen, dass eure Meldung angekommen ist, und euch dann zu benachrichtigen, wenn sie eine Entscheidung getroffen haben.

TITLE

Ergebnis

Diese Änderungen hatten sofort eine äußerst positive Wirkung gezeigt.

Durch die bessere Verständlichkeit der verschiedenen Meldeoptionen wurden die von Sony empfangenen Meldungen deutlich präziser. Es wurden zum Beispiel wesentlich weniger Online-IDs gemeldet, bei denen ihrer Überprüfung zufolge kein Verstoß gegen den Verhaltenskodex vorlag.

Dadurch konnten sie eure Meldungen im Schnitt wesentlich schneller bearbeiten und damit wichtige Probleme innerhalb kürzerer Zeit lösen.

Jetzt, ein Jahr später, sorgen diese Änderungen weiterhin für Verbesserungen: Mit den Informationen, die ihr Sony mithilfe des freien Textfeldes übermittelt habt, konnten sie in Systemsoftware 5.00 die Meldeoption in euren Nachrichten leichter zugänglich machen.

Sie behaupten nicht, dass alles perfekt ist, und arbeiten weiterhin an der Verbesserung der PSN-Sicherheitsfunktionen. Sony hoffen aber, dass ihr in den Änderungen ebenfalls einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung seht.

Im nächsten Artikel der Sicherheitsreihe will Sony erklären, was passiert, wenn sie eure Meldungen erhalten – und entziehen damit hoffentlich ein paar Mythen den Nährboden, die sich um das Thema ranken.


Folge uns auf FacebookTwitter und Youtube!

Werbeanzeigen

Kommentar verfassen