[ TEST ] – BLOODBORNE

Mit nur einer Erwartung sind wir an das Spiel rangegangen: um zu STERBEN und wir wurden nicht enttäuscht….

Der gedankliche Nachfolger von Demon Souls und Dark Souls besticht mit einem anderen Stil, viktorianisch angehaucht und einem Schwung Gotik. Story, Tutorial? Fehlanzeige. Ihr wünscht euch, etwas an die Hand genommen zu werden? Von wegen! Ihr werdet in den Arsch getreten und ins kalte Wasser geschmissen. Aber jetzt mögt ihr euch fragen: Was macht Bloodborne dann richtig? Nur ein Wort: Alles!

Menü/Startbildschirm:

Ihr habt die Möglichkeit das Spiel online oder offline zu beschreiten. Ein kleiner, aber feiner Unterschied.  Entscheidet man sich, das Spiel online zu beginnen, können euch kleine, hilfreiche Tipps von anderen Spielern entweder helfen oder ins Verderben treiben. So ist es nicht selten, dass ein heller Fleck am Boden entsteht und der Tipp „Hier keine Gefahr“ aufploppt, aber plötzlich ein Gegner kommt, der einen instant tötet. Also vertraut niemandem!
Das Menü ist schlicht und übersichtlich und alle wichtigen Informationen sind nachzulesen. Sucht euch aber eine ruhige Ecke! Denn egal, ob ihr in euer Inventar oder zum Charakterstatus geht, das Spiel pausiert nicht. Das hat mich leider schon öfter das virtuelle Leben gekostet.

bloodborne-limited-ps4-japanDas Inventar ist übersichtlich, die einzelnen Items sind gut angeordnet und es gibt kein Limit von Gegenständen, die man mit sich führen kann. Der Bildschirm ist nicht überladen. Man findet sich gut zurecht, oben links findet man die Lebensanzeige, die Ausdaueranzeige, die Menge von Blutphiolen und Quecksilberkugeln, und den ausgerüsteten Inventargegenstand. Auf der rechten oberen Seite befindet sich wohl die wichtigste Anzeige, nämlich die der Blutechos. Das ist die Ingame-Währung, mit der Ausrüstung- Levelups gekauft werden kann. Aber Vorsicht! Habt ihr viele gesammelt und werdet dann getötet, sind alles Blutechos weg. Sofern ihr diesen Punkt wieder erreicht, ohne davor zu sterben, bzw. den Gegner, der euch niedergestreckt hat, besiegt, bekommt ihr alle Blutechos wieder. Sterbt ihr nochmal, sind alle Echos, die ihr bis dahin gesammelt weg.

10/10 Punkten

Gameplay:
Wie ihr es aus Demon Souls und Dark Souls kennt, ist das Spiel richtig schwer. Dennoch nicht so schwer, dass es für Ottonormal-Gamer unmöglich wäre, es zu beherrschen. Natürlich muss man erst mal damit zurechtkommen, dass die Gegner eigene Angriffsmuster haben, sich alle unterschiedlich verhalten und die Bosse fiese, große Bestien sind, die einen mit zwei Schlägen ins Reich der Träume schicken. Hat man sich aber in die Mechanik eingefunden und versteht, dass Angriff meist die beste Verteidigung ist und auszuweichen meist mehr bringt als Fernkampf, wird man schnell mit Glücksgefühlen übermannt, sobald ein Boss besiegt wird. Man lechzt nach dem nächsten Boss, der einen aber wieder schnell auf den Boden der Tatsachen zurückholt. Wobei eines definitiv klar ist: Das Spiel zu keinen Zeitpunkt unfair.

Grafik:
Nicht die erhoffte Grafik – Bombe, aber der Stil ist trotzdem schön. Die Monster sehen schaurig und gut designt aus. Genauso gut sehen auch die Bosse, die schon sehr angsteinflößend sind, aus.

SOUND:
Die Spielwelt trotzt nur von gutem Sound, aus jeder Ecke hört man Bestien rufen und Ketten rasseln. Der Surround-Sound ist wirklich sehr beeindruckend.

ATMOSPHÄRE:

Permanent begleitet euch das Gefühl, allein zu sein. Aus jeder Ecke könnte eine Bestie herausspringen, die nach eurem virtuellen Leben trachtet. Alles ist dunkel und düster und ich habe mich selbst öfter erschreckt, was einfach ein tolles Erlebnis ist. Leider muss erwähnt werden, was mir sehr negativ aufgefallen ist: Wenn man mal ins virtuelle Gras beißt, wird die Atmosphäre doch von der langen Ladezeit getrübt. Daher leider einen Punkt Abzug.
9/10 Punkten

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Umfang/Spielangebot/Langzeitangebot:

Betrachtet man allein das erste Gebiet, das es zu entdecken gibt, kann man erahnen, was das Spiel noch alles in petto hat. Satte 6 Stunden habe ich dort verbracht. Ich habe bis jetzt 2 Bosse gelegt und es hört einfach nicht auf. Die Möglichkeit Blutechos zu farmen oder einfach seinen Kampfstiel zu verbessern, sowie die Möglichkeit, gegen andere Spieler zu spielen, machen es auch sehr reizvoll. Was aber noch reizvoller erscheint, ist die Möglichkeit, zusammen bis mit zu 4 Spielern Koop durch die Welt zu reisen. Wenn das mal nicht für einen langen Spielspaß steht!

9/10 Punkten


FAZIT:

Schwer, schwerer, Bloodborne ? Nein, soweit würde ich nicht gehen. Es ist schon knackig schwer, aber allein die Motivation, die man verspürt, sobald der erste Boss gelegt ist, macht die dutzenden Tode, die man gestorben ist, allemal wett. Jeder, der ein Spiel mit toller Atmosphäre, toll animierten und designten Gegnern, den unglaublich tollen, aber sehr schweren Boss Gegnern möchte und gefordert werden möchte, darf hier getrost zugreifen.

Award[2]

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