Spiele Test

[ TEST ] FOR HONOR

Nach einer Closed und einer Open Beta Phase ist das Hack and Slay Spiel aus dem Hause Ubisoft seit dem 14.Februar als Vollversion im Handel. Wir haben uns das Spiel für Euch näher angeschaut !

 Ersteindruck

For Honor ist ein Online Hack and Slay Spiel des Entwicklers Ubisoft Montreals und wurde das erste Mal auf der E3 Messe 2015 angekündigt. Das Spiel gibt es sowohl im PSN Store als auch im Handel. Wir testeten die Downloadvariante, die Downloadgröße betrug knapp 33 GB.

Das Spiel erzählt die Geschichte der Herrscherin Appolloyon die die drei Kriegsparteien der Ritter, Wikinger und Samurai gegeneinander aufspielt. Ihr könnt pro Fraktion zwischen 4 verschiedenen Kämpfern wählen die natürlich alle ihre Vor- und Nachteile haben.
Alle Kämpfer könnt Ihr mit gewonnen Punkten hochleveln und besser ausstatten.

4 von 5 Sterne

4 von 5 Sterne

Gameplay

Das Spiel besteht aus 2 Teilen, eine Online Anbindung ist zwingend vorgegeben, sonst versagt das komplette Spiel seinen Dienst. Zum einen gibt es die Kampagne in der wir in jeweils 6 Missionen pro Kriegspartei die Story um Appolloyon vorantreiben. Bevor wir aber mit der Story anfangen, gilt es noch ein Tutorial zu bestehen das uns mit den Feinheiten der Steuerung vertraut machen will. Dieses ähnelt dem Schere, Stein, Papier Prinzip, Ihr fixiert den Gegner an und könnt an seiner Haltung sehen wo er Euch angreifen wird.
Eine weitere Anzeige zeigt das ein Angriff erfolgt, dem Ihr entweder ausweichen,blocken oder natürlich parieren könnt. Dieses Tutorial könnt Ihr beliebig oft wiederholen.

In der Kampagne selbst bekommt Ihr weitere Feinheiten im Kampfsystem gezeigt. Die Kampagne könnt Ihr auch im Koop Modus bestreiten, nur in den diversen Bosskämpfen ist Spieler 2 zum Zuschauen verdammt.

Die Handlung der Kampagne ist zwar abwechslungsreich, aber streng genommen laufen wir von Kampfzone zu Kampfzone um Gegner zu bekämpfen. Diverse sehr schöne Zwischensequenzen verschönern die Kampagnen und treiben die Story voran.

Am Ende jeder Mission wartet dann ein Endgegner auf uns der schon ein wenig mehr von unserer Kampfkunst verlangt.

Nebenbei gibt es noch eine bestimmte Anzahl an Sehenswürdigkeiten zu finden und Töpfen zu zerschlagen um an Ende der Mission noch Extra Boni zu erlangen, außerdem bekommen wir je nachdem wie gut wir uns geschlagen haben und nach Schwierigkeitsgrad der am Anfang ausgesucht wurde Punkte und Gegenstände für den Levelaufstieg. Leider kann der erspielte Level nicht in den Multiplayerpart übernommen werden, hier fangen wir dann wieder bei Null an. Die Levelgrenze geht bis 20, dann bekommt man seine erste Ruhmstufe und fängt wieder bei Level 1 an.

Unseren Helden können wir in der Charakter-Anpassung anpassen, dies kostet aber die Ingame-Währung die sich Stahl nennt, welches wir in den Matches in der Story oder Multiplayer durch gewonnen Kämpfe bekommen. Auch neue Helden können wir mit Stahl kaufen

4 von 5 Sterne

4 von 5 Sterne

Multiplayer

Der zweite Teil von For Honor besteht aus dem Multiplayer indem wir unser gesamtes Können aus erlerntem aus Tutorial und Storymodus brauchen um gegen andere Spieler zu bestehen.

Im Multiplayerteil erwarten uns 1 vs 1 und 2 vs 2 Duelle, ein Conquest Modus gegen andere Spieler 2 vs 2  oder 4 Spieler komplett gegen KI. Außerdem 2 Deathmatchvarianten entweder gegen menschliche Mitspieler oder zusammen gegen KI.

Das Matchmaking funktioniert, wenn denn die Ubisoft Server funktionieren, größtenteils reibungslos. Fehlende Spieler werden mit Bots aufgefüllt.

Außerdem gibt es noch den Fraktionskrieg in den alle PvP und Bot Runden fließen. Alle 10 Wochen endet eine Saison, die Grenzen der Ländereien als auch die Kampfgebiete der 3 Fraktionen verschieben sich je nach Gewinn und Verlust sogar alle 6 Stunden.

Im Conquest Mode müssen wir, wie schon aus verschiedenen anderen Spielen bekannt, verschiedene Gebiete erobern und halten.
Es laufen aber nicht nur die 4 menschlichen Spieler auf dem Schlachtfeld herum, auch eine Menge Bots helfen uns dabei den Sieg nach Hause zu bringen. Die 1 vs 1 und 2 vs 2 Duelle können wir auch gegen Bots spielen, die Rundenanzahl beträgt höchstens 5 Runden

Egal  in welchen der Multiplayermodis Ihr antretet, hier wird Euer ganzes Können gefordert. Reines Button Smahing ist hier fehl am Platz, hier muss man taktisch klug zwischen Angreifen und Blocken taktieren.

5 von 5 Sterne

5 von 5 Sterne

Grafik/Sound

Grafisch ist die neueste Marke aus dem Hause Ubisoft sehr schön anzusehen. Während unseres Tests sind uns keinerlei Grafikaussetzer oder ähnliches aufgefallen. Die Spielewelt mit Ihren Burgen, Wäldern und Ländereien ist sehr detailliert, so sind zum Beispiel die Ländereien und Kampfgebiete der Wikinger mit Schnee und Eis bedeckt.
Auch die Kampfanimationen sind sehr detailliert und animiert, je nach Spielerklasse sehr passend. Das Spiel geizt auch nicht mit Gewalt, abgeschlagene Köpfe und diverse Blutspritzer gehören hier zur Tagesordnung.

Der Sound in For Honor kommt im Kampf brachial und passend mit viel Kampfgeschrei aus unseren Boxen. Die Syncro in der Kampagne könnte besser sein und erscheint uns manchmal etwas lieblos. Die musikalische Seite ist relativ minimal gehalten , weiß aber mit Ihrem passenden Soundtrack zu gefallen.

5 von 5 Sterne

5 von 5 Sterne

Fazit

bronze-awardFor Honor ist eingelungener Einstand einer neuen Marke im Hause Ubisoft. Die Kampagne ist mit Ihren 6 Stunden Spielzeit eine schöne und grafisch ansehnliche Zugabe, wird aber von der spielerischen Seite schnell langweilig.

Den größten Ansporn werden Spieler mit dem Multiplayer mit seinen verschiedenen Spielmodis haben. Hier unterscheidet sich die Spreu vom Weizen und man erkennt dann erst wer das Spiel und die Spielmechanik verinnerlicht hat.
Es motiviert ungemein im Level aufzusteigen, Charaktere freizuschalten und gemeinsam mit anderen Spielern sich im Nahkampf zu messen. Inwieweit sich die Langzeitmotivation der Spieler halten kann liegt in der Hand von Ubisoft. In der Zukunft sind diverse Gratis DLC und Erweiterungen geplant



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