Spiele Test

[ TEST ] MONSTER HUNTER WORLD – Jagen, Fangen, Erledigen

In Zusammenarbeit mit Gamesflat haben wir Capcom’s neuestes Action-Rollenspiel Monster Hunter World getestet.

Capcom veröffentlichte mit Monster Hunter World am 26. Januar 2018 den 20. Teil der Monster Hunter Reihe und erstmals auch wieder für die PlayStation, nachdem die Reihe von Monster Hunter 3 Ultimate bis Monster Hunter Stories exklusiv für die Nintendo Konsolen veröffentlicht wurden. Das erste Monster Hunter erschien am 11. März 2004 erstmals in Japan und am 27. Mai 2005 in Europa für die PlayStation 2.

Das Spiel verbraucht mit dem aktuellen Patch 1.04 15,13 GB auf unserer PlayStation 4 und ist somit zügig installiert. Getestet haben wir das Spiel auf der Standard PlayStation 4. 

Ersteindruck / Menü

Relativ belanglos startet das Spiel mit den Logos von Capcom, Speedtree, Havok, Umbra und Simplygon, sowie dem Laden unserer Speicherdaten (beim ersten Spielstart erstellen wir uns eines und es wird eingeblendet das Capcom Daten mit Bezug zum Gameplay sammelt.) Beim ersten Spielstart können wir ebenfalls die Text- und Audio-Sprache, Untertitel sowie die Helligkeit einstellen. Im Anschluss wird eine Verbindung zum PlayStation Network hergestellt und die Add-Ons geladen.

Ohne Intro im Hauptmenü  angekommen wird das Menü mit einer beruhigenden Hintergrundmusik untermalt.

Das Hauptmenü ansich ist übersichtlich gehalten und beinhaltet die Menü-Punkte „Spiel starten“ (hier können wir 3 verschiedene Spielstände besitzen), „PlayStation Store“ (hier können wir kostenlose & kostenpflichtige Inhalte kaufen), sowie „Optionen“.

Der Menü-Punkt Optionen ist in 4 weiteren Punkten unterteilt: „Anzeige“ (Helligkeit, HDR, Grafikeinstellungen), „Audio“ (Stimmen-, Musik- und Effektlautstärke, sowie Dynamikumfang, Soundausgabegerät, 3D-Audio, Sprach-Chat), „Sprache“ (Text, Audio und Unteritel) und Standard (dieser Menü-Punkt stellt die Standardeinstellungen wieder her).

4 von 5 Sterne

Gameplay

Wie in jedem anderen Monster Hunter, jagen wir auch in Monster Hunter World, wie der Titel suggeriert, Monster und töten sie. Aus den gefangenen oder getöteten Monstern erhalten wir Materialien und können so neue Rüstungen, Waffen sowie Gadgets herstellen. Dies gilt auch für unseren kleinen niedlichen Katzenbegleiter, einem Palico, der uns im Einzelspiel oder Koop überall hin verfolgt und unserer Meinung das Spiel versüßt. Palico ist der Name der Katzen-Rasse.

Die Monster können nicht nur getötet, sondern auch gefangen werden. Je weiter wir in der Story fortschreiten, werden auch die Monster stärker sowie anspruchsvoller und erhalten später auch höhere Stufen. Um sie zu besiegen benötigen wir neue Ausrüstungen und Übung, die das Wiederholen von Quests verlangt sowie mit Freunden mehr Spaß macht, als alleine.

Eine Art die Monster zu besiegen, sind die Dark Souls ähnlichen  Schwerter oder Lanzen, aber auch Pfeil und Bogen können benutzt werden.

Monster Hunter World spielt in der „neuen Welt“ und wir gehören als Jäger der 5. Flotte an. Als Jäger gehen wir in einem höchst lebendigen Ökosystem auf die Suche nach wilden Monstern und erlegen sie. Dabei setzen wir unsere Umgebung und Bewohner der neuen Welt gewinnbringend ein, wir lassen so Felsbrocken auf Monster stürzen, lassen uns von den Keilkäfern auf die Monster schwingen oder erhalten auch Hilfe von unseren Kätzchen Palico.

Erstmals kann in Monster Hunter World auch kooperativ zu viert gespielt werden. Dabei gehen wir  auf die Jagd und nutzen von Gegnern hinterlassene Materialien, um neue Ausrüstung zu fertigen und gegen noch größere, fiesere Biester zu bestehen.

Kurz bevor wir in der Monster Hunter World Einleitung durch den Drachenältesten Zorah Magdaros Schiffbruch erleiden, erstellen wir recht umfangreich unseren Charakter und unseren Palico Begleiter.

Kurz nach der Bruchlandung klettern wir an der magmaverkrusteten Haut vom Zorah Magdaros und retten uns. Allerdings stranden wir im Uralten Wald. Da wir anfangs keine Waffe besitzen, ist unsere einzige Möglichkeiten die Flucht und finden im Anschluss ein Lager unserer Kollegen der 5. Flotte. Ab hier beginnt unsere Reise durch die Neue Welt.

4 von 5 Sterne

Grafik / Sound

Monster Hunter World wird auf der Standard PlayStation 4 in 1080p HD wiedergegeben und wurde für PlayStation 4 Pro optimiert und bleibt stets bei 30FPS. PlayStation 4 Pro Spieler können sich zwischen 3 Modi entscheiden: Auflösung, Details und Bildrate (Performance). Das Spiel bietet uns eine beeindruckende und farbenfrohe Grafik.

Zudem wurde das Spiel komplett in deutsch lokalisiert, kann aber auch in englischer oder japanische Sprache mit deutschen Untertiteln gespielt werden.

4 von 5 Sterne

Umfang / Spielangebot / Langzeitmotivation

Monster Hunter World bietet uns mit der „neuen Welt“ eine große Spielwelt, die wir nach und nach freischalten. Angefangen vom Uralten Wald über die Wildturm-Ödnis sowie das  pink-violette getauchte Korallenhochgebirge und ein paar Gebiete mehr.

Das Spiel bietet uns viele Materialien: wie Kräuter, Pilze, Erze oder Knochen. Aus Kräutern können wir Tränke brauen und sie mit Honig als Super-Trank verfeinern. Außerdem können wir uns neue bzw. stärkere Waffen und Rüstungen herstellen. In jeder Quest begegnen uns neue Monster, die wir erledigen. Angefangen von der großen Eidechse „Groß-Jagra“, über den riesigen Drachen „Rathalos“, den König des Waldes bis zum Eingangs erwähnten „Zorah Magdaros“, einem hochhaushohem Drachenältesten. Kleiner Spoiler: Drachenälteste müssen nicht immer so riesig sein um so zu heißen.

Mit den Spähkäfern (Glühwürmchen) können wir die Spuren von Monstern verfolgen oder Materialien aufsammeln, sie dienen somit als Kompass.

Nach dem wir den Zorah Magdaros erledigt haben, geht die Story, sowie der Spielspaß weiter, so können wir die große Spielwelt erkunden, Tiere fangen und unser Monsterlexikon auffüllen. Außerdem ist es möglich das Quests wiederholt werden oder wir erledigen Untersuchungen sowie Beutezüge um Materialien und Gold zu erhalten. Mit diesen können wir neue Ausrüstung herstellen.

Allerdings ist das Spiel auch sehr komplex und umfangreich, so können aus den 14 Grundwaffen weitere Variationen gebaut werden. Neue Spieler sind somit vermutlich verloren und auch die HUD-Anzeigen wirken zu überladen.

Auch wenn das Spiel einen Multiplayer bietet, so müssen wir beim ersten Spieldurchgang in jeder Quest zu einer bestimmten Zwischensequenz gelangen um ein Not-Rufzeichen zu senden, damit andere Spieler uns beitreten können. Meistens tritt allerdings kein Spieler bei, da die fremden Spieler nur die höheren Quests spielen. Somit ist man auf die Hilfe seiner Freunde oder Spielhilfe-Verabredungen angewiesen, wenn man bei einem Monster nicht weiter kommt sowie nicht viele Freunde hat, die das Spiel spielen.

Es ist auch schön zusehen, dass die unterschiedlichen Monster sich auch gegenseitig angreifen.

Das Spiel bietet uns mit „Astera“ einen Hauptplatz, wo wir Quests annehmen und andere beitreten, unsere Ausrüstung schmieden und vieles mehr machen können.Außerdem läuft das beliebte Monster Hunter Schweinchen-Masskotchen Poogie wieder auf dem Hauptplatz Astera rum.

Capcom dachte auch hier wieder an die Trophäen-Hunter und bietet uns 50 Trophäen inkl. einer knackigen Platin-Trophäe.

5 von 5 Sterne


FAZIT

Als absolute Monster Hunter Neulinge hat uns der neuste Teil der Reihe richtig überzeugt. Auch wenn das Spiel komplex ist und die Monster auch keine Lebensanzeige haben, bietet uns das Spiel eine schöne Umgebung. Entweder man liebt das Spiel seit der 1. Minute oder nicht, denn das Spiel wird mit der Zeit immer anspruchsvoller. Monster Hunter Veteranen fühlen sich mit World ganz daheim und auch Neulinge bekommen einen leichten Einstieg. Wir können jedem empfehlen das Spiel mal auszuprobieren. Kurz und knapp, ein Spiel der Spitzenklasse auf der PlayStation 4. Umfangreich, vielseitig und unterhaltsam.


Monster Hunter: World wurde am 26. Januar 2018 für PlayStation 4 und Xbox One veröffentlicht, für den PC erscheint das Spiel im Herbst 2018.

Solltet ihr euch noch etwas unsicher sein, ob das Spiel etwas für euch ist, so leiht es euch doch einfach bei Gamesflat mal aus. 


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