Hardware Test

[ TEST ] RAZER IFRIT – unauffälliges & alternatives Streaming-Headset

Im vergangenen Monat brachte Razer ein Headset auf dem Markt um damit alle Streamer und Freunde von Youtube ansprechen zu wollen. Ein einfaches und unauffälliges Headset um streamen zu können. Wir haben es auch gleich mal ausprobiert was es so kann.

Razer gehört mit zu eines der führenden weltweit agierenden Unternehmen um dem Gamer zahlreich Produkte bieten zu können. Dies fängt mit einfachen Mäusen und Tastaturen an und erstreckt sich weit bis hin zum Audiobereich und zahlreichen Lifestyle-Produkten rund um das Gaming. Das amerikanische Unternehmen wurde im Jahr 1998 gegründet und die Drei-Köpfige-Schlange ist seitdem zu eines der bedeutendsten Logos in der Gaming-Branche herangewachsen. Dabei greift Razer in ihren Produktbezeichnungen gerne auf mythische Tiernamen zurück um das ganze ansprechender gestalten zu können. 


Ersteindruck / Komfort

… einfach diskret

Das Razer Ifrit fand seinen Namen im arabischen Geistwesen, welches viele Gamer sicherlich aus eines der zahlreichen Final Fantasy Spiele her kennen. Ein Feuer-Dämon, der dem Menschen sowohl auf gute als auch auf böse Art und Weise beeinflussen kann. So präsentiert sich das Razer Ifrit hingegen etwas diskret und kann nicht mit der Gewalt eines Ifrit in Vergleich gezogen werden.

Die Wahl der Materialen ist überlegt und ansprechend gewählt worden. Reines flexibles mattes Plastik prägen den Tragebügel, welcher sich auch unkompliziert und einfach am Kopfrücken platzieren lässt um dem Ganzen seinen Halt zu geben. So lässt es sich wunderbar diskret verstecken und wirkt zudem sehr professionell wie ein Moderator im deutschen Fernsehen. Die In-Ear-Kopfhörer sind von dem bekannten 3-Schlangen-Razer-Logo geprägt und lassen sich somit wunderbar „einführen“ um den Sound der Spiele oder Gesprächspartner mitzubekommen. Einzig und alleine das Mikrofon bildet hier den dominanten Mittelpunkt und wird zudem mit einem Pop-Schutz verpackt.

So wirkt alles im ersten Eindruck sehr solide, wenn auch etwas wenig. Aber schließlich wollen wir ja im Stream keine großen „Affenohren“, sondern eher wie ein Profi wirken. Mit dem beiliegenden USB-Audio-Enhancer dürfte ein flexibler Einsatz auch kein Problem sein, da hier auch die Bedienung für die Lautstärke und das Muten erfolgt. Er kann bestimmt auch für jedes andere PC-Headset genutzt werden.


Kopfhörer – Sound

ausreichend aber klar 

Das Razer Ifrit verfügt über In-Ear-Kopfhörer mit einem Durchmesser von 10 mm und wurden mit einer Impedanz von 32 Ohm ausgelegt. Damit sind keine zusätzlichen Verstärker nötig und so kann es direkt an jedem handelsüblichen Gerät betrieben werden. Dabei erzeugen die Treiber eine maximale Leistung von 20 mW bei einem Schalldruck von rund 102 dB. Das dürfte auf jeden Fall ausreichen um den Sound genießen zu können.

Der beigelegte USB Audio Enhancer kann sowohl 44,1 kHz als auch 48 kHz bei 16 Bit, was der Qualität einer Compact Disc gleichkommt. Auch hier dürften diese Werte einen zufrieden stimmen, auch wenn wir uns nicht im Hi-Res Audiobereich befinden. Das ist aber bei diesem Preis sicherlich auch verständlich.

Der Klang der Kopfhörer ist in erster Linie ausreichend aber auch in allen Situationen sehr klar und deutlich. Damit ist das Razer Ifrit perfekt für das Streamen geeignet, da alle Sounds und Gespräche sehr gut wiedergegeben werden. Sicherlich muss auch angemerkt werden, das es als reines Headset im Sinne Spiele vollkommen erleben zu können, nicht ausgelegt ist. Hier fehlen uns etwas die Bässe um auch die imposante Musik von Spielen in ihrer Form unseren Ohren zum Beben zu bewegen. Das ist aber auch sicherlich nicht die Absicht von Razer gewesen. Der Schwerpunkt liegt beim Stream, beim Broadcasting und das meistern die Kopfhörer mit Bravur.


Mikrofon – Verständigung

…da fehlt noch der letzte Schritt

Im Video oben konnten wir euch einen ersten Soundtest des Mikrofons liefern. Dieser ist in erster Distanz auch sehr gut, denn das 9,7 mm, ECM unidirektional Mikrofon verfügt über einen Frequenzbereich von 100 – 10kHz und wir werden sehr gut verstanden. Dennoch, das ist im Video hörbar, erzeugt das Mikrofon einen Charakter als würde unser Jogi lispeln. Hier werden zu sehr die Zisch-Laute hervorgebracht und das wirkt dann etwas ungewohnt und unnatürlich. Zudem geht ein wenig die Klarheit und Räumlichkeit verloren. Aber ehrlich gesagt, das ist für diesen Preis mehr als wir erwartet haben und mit einem Studiomikrofon kann es natürlich nicht mithalten. Dennoch hätte Razer den Frequenzbereich etwas mehr öffnen können.


FAZIT

eigentlich perfekt, wunderbar

Mit dem Ifrit bietet Razer eine sehr freundliche und preisgünstige Variante eines Streaming-Headsets an um auch gleich voll einsteigen zu können. Dabei liegt der größte Vorteil in dem diskreten Auftreten, da es fast unscheinbar dem Zuschauer entgegenwirkt. Der Sound ist für den Bereich Broadcasting ausgelegt worden und da wird es auch seinen Ansprüchen mehr als nur gerecht. Mit dem USB Audio Enhancer ist die Bedienung ein Kinderspiel und lässt sich auch flexibel sowie mobil an einer Vielzahl von Geräten nutzen. Wunderbares Preis-Leistungsverhältnis und eine Empfehlung für alle die nicht mit riesen Ohren ihre Zuschauer im Stream entgegenstehen wollen. 

Werbeanzeigen

Categories: Hardware Test

Tagged as: , , , , ,

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.