TEST: SHARE PLAY – PS4 Feature mehr schlecht als recht

Mit der Firmeware 2.0 kam das neue Share Play mit dem euch die Möglichkeit eröffnet wird das Spiel eines Freundes auf dessen Konsole erleben zu können und das mit eurer Konsole.

Eigentlich ist die Funktion sehr einfach. Share-Button drücken und eines eurer Freunde nimmt an, nur noch den Controller übergeben und schon spielt man ein Spiel von einer fremden Konsole.

Man kann damit das Thema DEMOS abharken, da man ja nur einen Freund braucht der das Spiel hat. Share Play an, eine Stunde spielen oder antesten. Auch habt ihr die Möglichkeit mit einem Freund ein und das selbe Spiel gemeinsam zu spielen ohne es selber besitzen zu müssen.

So haben wir uns mal hingesetzt und dieses Share Play ausprobiert:

Hauptuser verfügt über eine VDSL 25 Leitung mit einem Download von ca. 23 Mbit/s und einem Upload von über 4 Mbit/s . Laut Sony wird ein Upload von min. 2 Mbit/s benötigt. Hier funktioniert Share-Play auch mit vielen weiteren die mindestens eine Internetleitung von 2 Mbit/s haben. Leider ist beim Share-Partner das Bild stark verpixelt. Das Gameplay selber und die Reaktionen am Controller funktionieren dafür tadellos. Leider brach die Verbindung des Öftern ab und Share Play musste neu gestartet werden.

Nun haben wir als Hauptuser versucht bei anderen das Share-Play zu nutzen. Leider kam ständig die Internetgeschwindigkeit sei dafür nicht ausreichend genug.

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Beim Nachfragen hat der Share Play Anbieter eine 16.000 Plus Leitung mit einem Upload von knapp mehr als 2 Mbit/ s. Auch haben wir versucht bei Freunden einzusteigen, welche eine 100 Mbit/s Leitung eines Kabelanbieters ihr eigen nennen dürfen. Kein Share Play möglich.

Share Play ist somit nicht ganz nutzbar. Wer hier noch über DSL light verfügt kann das Thema gleich vergessen.

Als weiteren negativen Punkt müssen wir die Freigabe der Spieleentwickler nennen. Jeder Spieleentwickler hat die Möglichkeit das Share Play an einzelnen Punkten im Spiel oder komplett zu sperren. So ist bei Call of Duty Advanced Warfare kein Share Play möglich. Auch wurde von EA das Share Play bei FIFA 15 im Nachhinein entfernt. Das Angebot an Spielen für Share Play beschränkt sich grob gesagt auf Sonys hauseigene Titel.

In Deutschland ist das SharePlay zusätzlich eingeschränkt, da sich deutsche Spieler ausschließlich mit Spielern verbinden können, die einen deutschen PSN-Account haben. Ein Sharen ins Ausland ist nicht möglich.So kommt hier der deutsche Jugendschutz zu tragen. Für uns etwas unerklärlich, da Share Play zum Teil eine PSN+ Mitgliedschaft voraussetzt die man nur als Volljähriger abschliessen kann.

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FAZIT:

Nette Idee das Share Play. Aber ohne gescheite Internetleitung wird das nichts. Zwar kann man mit einer einfachen Leitung bei einer guten einsteigen aber die Qualität lässt doch zu Wünschen übrig. Auch die Einschränkungen von den Spieleentwicklern machen Share Play uninteressant. Müssten wir Schulnoten verteilen so spalten sich die Gemüter. Einerseits eine glatte 1 für die Idee aber wegen der Machbarkeit eine glatte 5 . Hoffen kann man da: Deutschland rüstet das Internet auf und der deutsche Jugendschutz passt sich endlich der europäischen Norm an.

Welche Erfahrungen konntet ihr sammeln ?

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2 thoughts on “TEST: SHARE PLAY – PS4 Feature mehr schlecht als recht”

  1. Ansich ist Share-Play das genialste Feature überhaupt und ihr bezeichnet es mit “eher schlecht als recht” nur weil ihr keine ausreichende Internetleitung zur Verfügung habt?

    Das ist durchaus ein valider Kritikpunkt, der aber das Feature im allgemeinen nicht schlechter macht. Durch Share-Play ist es möglich Spiele mit online Freunden im coop zu zocken die nur im offline coop funktionieren (z.B.: Lovers in a dangerous spacetime oder Assault Android Cactus etc.). Das ist doch super genial!

    1. Was bringt einem das, das man die und die Spiele durch Share Play online coop spielen kann, wenn kaum einer die Upload Geschwindigkeit hat? Scheisse auf den Markt vorbereitet, würde ich sagen.

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