Hardware Test

[ TEST ] Teufel Boomster – es hat BOOM(ster) gemacht

Auf der Suche nach einem kraftvollen Bluetooth-Lautsprecher habe ich mir heute den Ghettoblaster 2.0 von Teufel, den Boomster, angeschaut und natürlich hingehört. Dieser mobil einsetzbare Bluetooth-Lautsprecher ist seit Anfang des Jahres erhältlich und möchte mit kraftvollen Klängen meine Ohren verwöhnen. Ob er das schafft? So starte ich mal meine Playliste.

Teufel ist eine deutsche Lautsprecher-Schmiede, welche 1979 in Berlin seinen Anfang nahm. Schon damals wollte der Gründer Peter Tschimmel den Hi-Fi-Enthusiasten erschwingliche Lautsprecher bieten, die schon im Jahr 1988 als Referenz-Lautsprecher ausgezeichnet wurden. So etablierte sich das deutsche Unternehmen sogar zum Heimkino-Pionier und gehört heute mit zu eines der angesehensten Lautsprecher-Hersteller der Welt. Teufel kann heute auf eine über 30-jährige Erfolgsgeschichte blickten, dessen Grundsatz sich bis heute nicht geändert hat: Lautsprecher zu einem erschwinglichen Preis anbieten ohne dabei auf hochwertige Qualität verzichten zu müssen. 

Ausstattung

alle Erwartungen übertroffen 

Der Teufel Boomster ist in erster Linie ein Bluetooth-Lautsprecher um nicht nur die Musik von meinem Handy abspielen zu können. Neben dem Bluetooth Standard 4.0 & NFC samt apt-X, für einen Klang in CD-Qualität, kann der Boomster mit einem FM-Radio sowie einem DAB Radio aufwarten. Zu den weiteren Ausstattungsmerkmalen gehört ein USB-Anschluss um auch Handys unterwegs laden zu können und ein AUX 3,5 mm Klinke Anschluss.  Telefonieren darüber ist natürlich auch möglich. Die Bedienung erfolgt über die Touch-Knöpfe auf der Oberseite und damit der Überblick nicht verloren geht, hat Teufel auf der Vorderseite ein LED-Display eingebettet, welches im Design gut integriert wurde. Beim Akku wird mir eine Laufzeit von rund 10 Stunden zugesichert. Teufel bietet den Boomster zu einer UVP von 349,99 Euro an, und kann direkt bei Teufel.de oder amazon.de bestellt werden.

Zum Lieferumfang gehört neben einer Bedienungsanleitung das externe Netzteil um den Boomster für den mobilen Einsatz fit zu machen. Wer mag kann sich auch einen zusätzlich erhältlichen Akku dazu besorgen oder gar einfach Batterien einlegen. Das vorderseitige Display versorgt einem auf Knopfdruck über den aktuellen Zustand des Akkus, so kann rechtzeitig der Boomster ans Netz gelegt werden, bevor einem unverhofft der Saft ausgeht.


Optik, Handhabung, Bedienung

Darth Vader´s Ghettoblaster ? 

Teufel hat den Boomster in ein zeitloses Schwarz gehüllt, dessen Design sich durch klare Linien und eine Hülle von robusten Metall gefertigt wurde. Sobald das rote Display erscheint kann es auch losgehen, würde mir da nicht Darth Vader durch den Kopf schwirren. Es hat was von dieser dunklen Seite der Macht und Anakin Skywalker hätte diesen bestimmt in seinen Kabinen der unzähligen Sternenzerstörer stehen gehabt.

Auch wenn sich der Boomster jetzt nicht mit der „Macht“ bedienen lässt, so kommt einem die Touch-Bedienung des in Klavierlack gehüllten Designs sehr entgehen. Sicherlich wäre hier ein Drehknopf für die Lautstärke und Sendersuche einfacher gewesen, aber ein leichter Druck auf Plus oder Minus machen die Bedienung kinderleicht, während im Hintergrund ich mein Handy laden lassen kann.

Mit einer Größe von rund 370 mm x 190 mm und einer Tiefe von 150 mm bietet sich mir auch der Hauch eines Ghettoblasters, der sich dank eines Griffes auch überall mit hinnehmen lässt. Die rund 3,4 Kilogramm bieten mir auch eine füllige Masse und lassen einem hier nur erahnen, dass mich ein Klang mit viel Kraft erwartet. Sicherlich hätte der Griff für meinen Geschmack etwas ergonomischer ausfallen können, aber die Zeiten wo ich mit sowas durch die City gerannt bin, sind längst vorbei.

Der Boomster ist dezent auffallend, das Design ansprechend und zeitlos und daher lässt sich der Boomster an jeden Ort der Welt platzieren. Die einfache Bedienung sowie die Komplettausstattung machen ihn sogar zum Weltenbummler egal ob Reise, Camping, Party oder einfach die Entspannung in der Badewanne, selbst in der Küche macht er sich gut. Der große Clou zeigt sich in Verbindung mit Alexa oder Google, denn hiermit lässt sich der Boomster ganz bequem per Sprache steuern. Durch seine Bauweise ist der Boomster in gewisser Weise auch Spritzwasser geschützt.


Klangbild

kraftvoll, satter Klang mit Boom(ster) Bass

Teufel verbaute beim Boomster gleich 5 Lautsprecher in einem 3-Wege-Sound-System. Dazu gehören zwei 20 mm Hochtöner, zwei 65 mm Mitteltöner und einen 90 mm Subwoofer, die alle zusammen eine maximale Leistung von 38 Watt bringen. So erhalte ich ein gut ausgedachtes 2.1 Soundsystem um in den Genuss von Stereo samt Bass zu kommen. Damit der Bass auch den Wünschen angepasst werden kann, darf dieser über die Touch-Bedienung von -6dB bis +6dB geregelt werden. Aber ganz ehrlich gesagt, so richtig Spaß macht es natürlich bei +6dB, den hier wird der Boomster zu einem wahren Ghettoblaster.

Die Sache mit dem Klang ist sicherlich immer so eine Sache, aber Teufel hält was mir versprochen wurde und bietet neben dem kraftvollen und satten Klang einen wahren und spürbaren Bass ohne dabei die Höhen oder gar Mitten zu überlagern. Durch den nach unten abstrahlenden Bass wird dieser nicht direkt auf mich geworfen, sondern verteilt sich nach vorne und nach hinten. So wird der ganze Raum von einem guten Bass erfasst und sorgt für ein sehr volumenreiches „Ohren verwöhnen“. Das schafft aus meiner Sicht bisher kein Bluetooth-Lautsprecher. Der Boomster kann locker mit so mancher Mini-HiFi-Anlage mithalten oder gar diese in den Schatten stellen.

Egal ob ich nun den sanften Klängen von Schiller folgte, mal etwas Rammstein nebenbei oder gar Techno der alten Schule… immer auch immer wurde ich in Party-Laune gehoben. Meine Ohren wurden schon lange nicht mehr so verwöhnt, auch wenn ich ehrlich sagen muss, Sounds denen der Bass im Herzen liegt, mag der Boomster wohl am liebsten. Hier zeigt Teufel eindeutig die in über 30 Jahren gesammelte Erfahrung und kann das Herz eines Hi-Fi-Enthusiasten mehr als nur zufrieden stellen, selbst jene die behaupten keiner zu sein. Dominates Auftreten im Klang dürfte wohl selbst meinem Nachbarn nicht entgangen sein und bei der nächsten Party im Garten kann endlich die HiFi-Anlage dableiben wo sie ist, der Boomster macht diesmal den DJ.


FAZIT

endlich ein kompletter BT-Lautsprecher, der Spass bringt 

Mit dem Boomster ist Teufel ein ansprechender Begleiter an meine Seite gelungen. Dank der kompletten Ausstattung kann ich neben meiner Musik auch ganz rauschfrei das Schwaben-Radio, dank DAB, auch in Hamburg hören. Dabei brauche ich nicht auf einen Klang verzichten, denn mit dem Boomster bin ich der Party-König und das nicht nur am Strand. Hier haut Teufel sprichwörtlich den wohl besten teuflischen Bass raus ohne dabei den klaren und starken Klang der Höhen und Mitten in der Hölle schmoren zu lassen. Jederzeit an jeden Ort, der Boomster ist mit dabei und macht einfach gute Laune. Darth Vader wäre stolz auf die Berliner, weil diese „Macht“ einfach echt ist. 

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