[ TEST ] Thrustmaster T150

In den letzten Tagen haben wir Kilometer um Kilometer in den Rennspielen auf der Playstation 4 gefahren um euch ein Fazit zum Thrustmaster T150 Lenkrad geben zu können.

Die us-amerikanische Firma Thrustmaster gehört mit zu den Pionieren bei den Lenkrädern für PC und Konsole. Schon seit den 90iger Jahren werden neben Lenkrädern und Joysticks samt Schubreglern nun auch Headsets angeboten. Das Angebot und die Palette umfast vom Einsteiger bis zum High-End Produkt alles.

Verarbeitung/ Komfort

Das T150 Lenkrad von Thrustmaster macht im Gesamten einen sehr soliden Eindruck und ist das Einsteigermodell mit Force-Feedback. Alles wurde sauber verarbeitet und ist sehr stabil. Auch wenn viel Plastik verbaut wurde und man statt Leder hier auf Gummi setzt, kann dieses Lenkrad von seiner Qualität überzeugen.

Der Force-Feedback Motor kann hier starke Kräfte aufbauen und brachte uns sehr ins Schwitzen. Dabei können die Gummis an den Griffflächen aber nach längere Benutzung für leichte Verbrennungen der Haut sorgen. Durch den Preis bedingt, bieten die Pedale keine Gummis und sollten daher weder Barfuß noch mit Socken genutzt werden. Mit leichten Schuhen konnten wir eine gute Haftung erzielen. „Pantoffeln“ sind ebenfalls nicht zu empfehlen.

3 STERNE
3 von 5 Sterne

Lenkrad – Einheit mit Force Feedback

Mit einem Durchmesser von 28 cm ist das Lenkrad handlich und passend. Leider ist das Lenkrad etwas zu dünn und fühlt sich daher nicht so sportlich an wie manche anderen Lenkräder im hochwertigen Segment. Die Ummantelung ist geprägt von schwarzen Plastik und dem stumpfen blauen Gummi. Alle Elemente von Dualshock 4 Controller wurden übernommen, sind übersichtlich. Dabei wurden die Playstation Tasten etwas zu klein und damit zu eng aneinander gelegt. Hier muss der Blick gewährt werden und nicht das Gefühl.

Mit Schaltwippen aus Metall gewinnt das Lenkrad an Hochwertigkeit. Diese sind mit dem Lenkrad verbunden und nicht mit der Einheit. Die Folge beim 90 Grad-Einschlag,man muss nicht  umgreifen um Schalten zu können.

Der angebotenen 1080 Grad Lenkradeinschlag sollten aber keine Wünsche offen lassen. Der Motor ist direkt und kraftvoll und mit der guten Befestigung bewegt sich eher der gesamte Tisch, während das Lenkrad wie Tier sich an der Tischplatte fest gebissen hat.

Die Lenkradeinheit bietet neben dem Anschluß für die Pedale euch noch einen Anschluß für ein manuelles Schaltgetriebe oder auch Gearshifter genannt. Dazu gehört auch die Kompatibilität mit weiteren Pedalsets von Thrustmaster.

Top Motor, leider schlechtes Gripniveau.

4 STERNE
4 von 5 Sterne

Pedale – Einheit ohne Kupplungspedal

Die Pedalerie ist zu leicht und wirkt mit dem ganzen Plastik auch sehr billig. Diese kommt vom Bruder ohne Force-Feedback dem T80 Lenkrad daher. Luxus oder Sportlichkeit vermissen wir gänzlich. Der Halt auf dem Fußboden ist nur bedingt und selbst beim gegen die Wandstellen tauchen so manche Probleme auf. Dafür verrichtet die Pedalerie aber fein seine Arbeit. Mit etwas handwerklichen Geschick kann man dieses Stück auch verankern und bietet, zwar ohne Kupplung, auch ihren Spass.

viel zu leicht, kein Stück Metall erkenntlich

3 STERNE
3 von 5 Sterne

FAZIT

Das Thrustmaster kann durch saubere Verarbeitung und als Einsiegsmodell überzeugen. Der Force-Feedback Motor kommt vom System her auch in den hochwertigeren Modellen zum Einsatz und bildet hier das Herzstück. Leider ist das Gripniveau etwas „schmerzhaft“ durch die Gummis statt Leder. 

Preis Leistung AwardDurch den derzeit günstigen Preis von 139,- €  auf amazon.de ist es sehr verlockend und bildet daher eine bessere und erlebnisreichere Alternative zum Controller. Rennspielfreunde sollten sich das Thrustmaster T 150 mal zu Gemüte führen. 


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One thought on “[ TEST ] Thrustmaster T150”

  1. Sehr guter Testbericht – Respekt! 🙂 Habe meine Meinung zum Thrustmaster t150 ebenfalls in einen Artikel gepackt. Wen es interessiert kann gerne mal vorbeischaun (Link wegen mangelhaften Impressum entfernt)
    LG Jonathan

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