Hardware Test

[ TEST ] TRUST DION 7.1 Headset

Schon in der Vergangenheit konnten wir euch einige Headsets von Trust vorstellen und diese mit einem Review euch näherbringen. Einmal mehr hat Trust nun ein weiteres Headset auf den Markt gebracht. Wir haben uns das neue Trust DION 7.1 Headset auf die Ohren gesetzt und es für euch getestet.

Erst im Juni dieses Jahres kündigte Trust Gaming das neue 7.1 Headset an, welches zugleich für alle gängigen Plattformen gemacht wurde. Das DION 7.1 Headset ist mit einer Connect-Box ausgestattet und kann den Sound sogar per Toslink (optisches Kabel) beziehen. Damit erhoffen wir uns einen unverfälschten Klang direkt von der PlayStation 4. Der Chat wird per USB erfolgen.

Trust ist mit einer der führenden Marken für preisgünstiges Zubehör rund um den digitalen Lifestyle. Das Unternehmen wurde 1983 gegründet. Das  Sortiment umfasst mehr als 800 Produkte und bietet alles rund um Tablet, Desktop, Laptop, Gaminggerät, Smartphone oder TV. Alle Produkte sind attraktiv gestaltet, benutzerfreundlich und für jeden erschwinglich. Mehr zu Trust findet ihr auf der offiziellen Webseite: https://www.trust.com/de/trustgaming


Ersteindruck

klassisch und ansprechend

Trust möchte mit ihrem Slogan #buildingchampions immer mehr Gamer von den eigenen Produkten überzeugen und arbeitet hart um dies auch unter Beweis stellen zu können. Schon beim GXT 344 Headset waren die ersten Schritte dazu erkenntlich. Trust konzentrierte sich beim DION 7.1 Headset neben dem Soundbild auch an einem bequemen Tragekomfort bei sauberer Verarbeitung. So präsentiert sich das DION 7.1 Headset sehr edel eingebettet in seiner Verpackung bei guter informativer Produktbeschreibung.

Klassisch schwarz  mit einem dünnen Federbügel und Silberringen an den Ohren sowie Ohrpolstern in Leder gefasst, so präsentiert Trust das neue Design ihres Flaggschiffs. Dabei wirkt das DION 7.1 Headset nicht mehr ganz so fett und erschlagend wie einst die ersten Modelle. So ist das DION Headset sehr schlicht und einfach gehalten worden und bietet uns die Grundbausteine im Design eines Kopfhörers. Dies ist sehr ansprechend und bekamen wir auch im ersten Handshake zu spüren. Auch wenn Trust hier noch bekannte Designelemente wie den Kopfbandzug verwendet, es kommt nun doch viel Hochwertigkeit auf. Wenig Plastik, mehr ansprechende Materialen sowie eine Minimalistik um die Form zu erhalten.

Das Headset lässt sich per USB und Toslink (optisches Kabel) samt Connect-Box verbinden und kann somit an eine Vielzahl an Geräten betrieben werden. Selbst der einfache Anschluss an den Controller oder einem Smartphone ist möglich, alles natürlich ohne die Connect-Box. Aber so wird das Headset zu einem Allrounder und kann daheim nicht nur an PC und Konsole betrieben werden.


Verarbeitung/ Komfort

angenehme Leichtigkeit

Das Headset bringt schlanke 318 Gramm auf die Waage (ohne Kabel, mit Mikrofon) was in dieser Klasse mehr als nur bemerkenswert ist. Diese Leichtigkeit bekommen wir auch beim Tragen zu spüren. Es sitzt auch wenn zugleich nicht im ersten Schritt es sich perfekt anpasst. Es muss etwas zurechtgerückt werden, sitzt dann aber sehr angenehm und leicht. Die in Leder eingefasste Polsterung ist sehr weich und die Ohrmuscheln sind auch groß genug um unsere Ohren vollständig zu umschließen. Damit sollten dann störende Umgebungsgeräusche außen vor bleiben.

Im Gesamtbild macht das Trust GXT 383 DION 7.1 Headset einen sehr schlanken und sauberen Eindruck. Die von uns angesprochene Hochwertigkeit der Materialen zeigt sich auch in der Handhabung und dürfte somit für eine lange Lebensdauer sorgen. Auch wenn wir eher etwas abgeneigt von Lederpolstern im Sommer sind, so sind diese hier eher angenehm zu tragen und sorgen nur wenig für einen intensiven Schweißeffekt. Dies führen wir auf den harmonischen Druck des gesamten Kopfbügels zurück. Es drück nur so viel auf unsere Rübe um einen festen Halt zu ermöglichen. Aber auch in hektischen Bewegungen bleibt die Pass- und Sitzform erhalten.


Kopfhörer – Sound

überraschend & überzeugend

In der Vergangenheit musste sich Trust leider mit ihren Headsets immer eher im hinteren Mittelfeld einordnen und High-End war noch ein utopisches Thema. Nun bringt Trust mit der Connect-Box den Sound der PlayStation 4 direkt vom digitalen optischen Ausgang einem ins Ohr. Das DION 7.1 Headset kann alleine schon bei direkter 3,5 mm Klinke Verbindung vom Controller überzeugen. Verwenden wir einmal die zugehörige Connect-Box, so spielt es sein ganzes Potenzial aus, auch wenn wir zugleich sagen müssen: In dieser Preisklasse ist das mehr als nur überzeugend. Das Ende der Fahnenstange erreicht es aber nicht, hier steckt noch viel ungenutzte Leistung drin. Etwas mehr Feintuning in der Connect-Box und das DION wäre ein ungeschlagener Meister für unter 100 Euro.

Wir empfehlen daher den Anschluss über Toslink und wer eine PS4 Slim hat, sollte sich unseren Tipp dazu einmal näher anschauen: Problemlösung zum fehlenden Toslink der Slim

In allen Bereichen kann das DION Headset uns etwas auf die Ohren zaubern. Der Bass und somit die Tiefen kommen ausreichend aber nicht zu stark rüber, während die Höhen uns jeden Schritt in Shootern hören lassen. Die Mitten runden die ganze Sache sauber und klar ab, aber hier hätten wir uns eher etwas mehr einen gleitenden Übergang gewünscht. Manchmal erscheint uns der Übergang zwischen Höhen und Tiefen etwas zu unrund zu laufen, es fehlt ein wenig der Kick. Wir müssen hier aber anmerken, das Headset kostet keine 100 Euro und spielt aber in der Liga von rund 150 Euro mit.

Überzeugend konnte uns aber definitiv der klare und saubere Stereoklang, während der 7.1 Surround wie schon immer eine Sache für Geschmäcker ist. Trust hätte hier uns eher unterschiedliche Sound-Modi im Surround bieten sollen, je nach Genre. Das wäre sicherlich interessanter und hörenswerter gewesen. So hat aber jeder die Wahl um den direkten uns unverfälschten Sound der Spiele erleben zu können.


Mikrofon – Verständigung
klar aber schwierig zu beurteilen

Beim GXT 383 DION 7.1 Headset setzt Trust auf ein flexibles Mikrofon, welches sich in der Länge aus der Ohrmuschel ziehen lässt. Dabei reicht die Länge bis zum äußeren Mundwinkel und kann direkt platziert werden. Vokale, Dialekte und Konsonanten werden nicht unterschlagen und so kommen wir im PlayStation Chat und in den In-Game-Chats sehr gut verständlich bei unseren Mitspielern an. Alles wirkt aber etwas blass und das Volumen unsere Stimme kommt nicht ganz zur Geltung. Es ist ein Mikrofon rein zur Verständigung und weniger um damit Videos oder gar Streams kommentieren zu können.

Wir müssen aber darauf hinweisen, dass derzeit alle Mikrofone an einem USB-Anschluss der PlayStation 4 aufgrund eines nicht feststellbaren Fehlers in der Firmware 5.50 nicht ihr ganzes Potenzial zeigen können. Daher haben wir das Headset zum Vergleich auch am PC getestet und wurden von mehr Volumen und Klarheit überzeugt. Die Beta 6.00 der Firmware scheint hier Besserungen mit sich zu bringen, aber derzeit ist es nur eine Beta und wohl kaum ausschlaggebend.

Doch das DION 7.1 Headset kann mit einem netten Feature aufwarten. Am Kabel befindet sich eine Remote-Control-Einheit, wo wir nicht nur die Lautstärke regeln können, sondern auch noch die Lautstärke des Chats. Damit spricht Trust vielen Gamern sicherlich aus dem Herzen und wir haben uns auch darüber gefreut.


Anm. d. Red.: die Bass Vibration oder gar die nette Beleuchtung ist uns sprichwörtlich …. , da wir dies nur als nette Spielerei empfinden. Aber es funktioniert. 


FAZIT

sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis

Mit dem GXT 383 DION 7.1 Headset bringt Trust Gaming das uns erste wirklich ansprechende Headset, welches uns durch seine gute Materialkombination schon im ersten Augenblick überzeugen konnte. Den Klang direkt über den optischen Ausgang erhalten zu können, sind bei uns weitere Punkte gewesen. Dieser kann wirklich einen sauberen und unverfälschten Sound in unsere Ohren liefern damit jedes Spiel, jeder Schritt, jeder Motor und jedes Stadion ein wunderbares Erlebnis wird. Doch selbst am Handy oder direkt über den Controller weiß das DION Headset zu überzeugen. Das Mikrofon rundet die Sache mit einem zufriedenstellenden Ergebnis ab. Für 100 Euro bekommt man eine solche Kombination normaler Weise nicht, doch Trust macht es möglich und kann dabei sogar unsere Ohren mehr als nur verwöhnen. Einzig und alleine die komplexe Verkabelung mit den eigenwilligen Steckern könnte so manchen auf den Magen schlagen, hier wäre der CE-Standard besser angesagt gewesen.

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