Hardware Test

[ TEST ] Yamaha MG12 Mischpult

Wer gerne streamt oder gar einen Youtube-Kanal betreibt, der muss auch viel schneiden, mixen und mischen. Dabei steht der Sound neben einem guten Bild ebenso im Vordergrund wie das eigentlich gezeigte Gameplay. Wir haben dafür in den Musikbereich gegriffen und das MG 12 Mischpult von Yamaha in diesem Bereich getestet.


Vorwort

Studio bleibt Studio 

Egal ob ihr nun als Band Musik in den Einklang bringen wollt oder als Streamer/ Youtuber verschiedene Audioquellen zusammenführen wollte, ganz ohne einen Mixer funktioniert das nur über einzelne Tonspuren. Damit bleibt ein Studio auch ein Studio, nur dass diesmal keine Musik produziert wird, sondern ein schönes Video. Hier kommen gleich mehrere Quellen zum Einsatz. Das Mikrofon zur Sprachübertragung, der Sound vom Spiel, etwas Hintergrundmusik und vielleicht noch den einen oder anderen Effekt dazu.


Qualität und Eindruck

hochwertig für ein erfolgreiches Ergebnis

Beim MG 12 Mischpult geht Yamaha keine Kompromisse ein. Ein Gehäuse aus Metall und Regler, die jederzeit Griffigkeit vorweisen können. Die Anordnung ist übersichtlich und auch verständlich. So kommt auch ein Gefühl auf, einmal mit Profis arbeiten zu können. Das MG 12 verfügt dabei über zahlreiche Anschlüsse um problemlos sogar XLR-Mikrofone anschliessen zu können. So können PlayStation 4, PlayStation 3, Xbox, PC, Mikrofon und noch ein Mikrofon samt einer zusätzlichen Audioquelle angeschlossen werden. Wie einfach das geht, zeigen wir euch in einem Video:

So lassen sich diese verschiedenen Audioquellen nicht nur ohne Hick-Hack anschliessen, sondern auch ab- und zuschalten ohne gleich am PC einen Kollaps erleiden zu müssen. Sicherlich lässt sich das alles auch virtuell am PC tätigen, doch dieser zerschießt sich zu gerne und sämtliche Einstellungen gehen zu schnell verloren. Zudem kam es ohne MG 12 mit einem virtuellen Programm immer wieder zu unschönen Rauschen und mehr, da hier ein PC immer alle Audioquellen gleichzeitig eingespeist hat und diese dann sehr gerne sich überlagern. Mit dem Yamaha MG 12 haben wir nur ein perfekt abgemischtes Audiosignal für unser Video oder Live-Stream.


Verwendung und Einsatz

schnell und perfekt

Nachdem wir alles angeschlossen haben, erhalten wir jede Quelle in einer senkrechten Spur dargestellt. Diese Spuren können mit einem Knopfdruck einfach zugeschaltet werden, die Lautstärke geregelt werden und auch noch mit dem Equalizer angepasst werden. Einfach, schnell und somit perfekt. So bleibt dann auch jede Tonspur durch die manuelle Einstellung erhalten und der PC kann machen was er will. Durch die Dreh- und Schieberegler lässt sich alles wunderbar anpassen. Vorbei die Zeiten in dem der Klick am Bildschirm nicht immer die gewünschte Einstellung brachte.

Ein noch so wichtiger Punkt ist die Abschirmung der einzelnen Tonspuren. Satte 12 Spuren bietet das MG 12, wie der Name schon verrät. Diese dürfen sich in keinem Fall überlagern oder gar zu einem unschönen Brummen führen. Hier hat Yamaha auf die langjährige Erfahrung zurückgegriffen, denn kein Musiker wollte je Brummschleifen mit in seinem Song haben. Davon profitierten wir nun als Streamer und Youtuber.

Durch die übersichtliche Anordnung konnten wir auch schnell Änderungen für den Stream vornehmen und auch mal schnell imposante Gameplayszenen hervorheben, mal das Mikrofon runterdrehen, Musik einfach lauter stellen oder gar mal eine „Pinkelpause“ musikalisch untermalen.

Technisch bietet das Yamaha MG12 viele Features, darunter eine +48 V Phantomspeisung, USB-Audio-Interface mit 24 Bit und 192 kHz bei zwei Ein- und zwei Ausgängen, Hochwertige Effekte: SPX mit 24 Programmen, die DAW-Software Cubase AI als Download und noch einiges mehr. Hier darf richtig ausprobiert werden um die Zuschauer auch bei Stange halten zu können, da kann der eigene Skill so schlecht sein wie ein Neandertaler. Wie gesagt, es kommt niemals darauf an wie ihr spielt, was ihr spielt, es muss die Übertragung sauber und klar verständlich sein. Kann man dann noch wie ein Profi arbeiten, laufen die Zuschauer auch nicht weg. Mit dem MG12 ist das kein Problem mehr.


Fazit

von der Musik für den Gamer 

Wer gerne streamt, wer viel streamt und dazu wie ein Profi arbeiten will, sollte unbedingt zu dem MG12 Mischpult greifen. Satte 12 Tonspuren bieten euch eine ganze Band um auch problemlos von verschiedenen Plattformen streamen zu können. Zudem ist das Kommentieren eines Video nun kein Problem mehr. Einmal wie Profis mit Profis. An Yamaha führt nicht nur im Musikstudio kein Weg vorbei. Der neu Pfad öffnet sich im Videostudio, denn Stummfilme will keiner mehr sehen. Wem 12 Tonspuren am Anfang zu viel und auch vielleicht zu teuer sind, das MG06 ist da sicherlich auch eine herzhafte Empfehlung. Stream On mit Yamaha ! 

 

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